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Alcaraz schimpft über Referee und feiert nächsten Titel

kicker

Trotz des kurzen Ärgers über den Schiedsrichter hat US-Open-Champion Carlos Alcaraz seine eindrucksvolle Serie mit dem Titelgewinn in Tokio fortgesetzt. Die Nummer eins der Tennis-Weltrangliste gewann das Endspiel in der japanischen Hauptstadt mit 6:4, 6:4 gegen den US-Amerikaner Taylor Fritz und feierte seinen achten Turniersieg in diesem Jahr. Es war sein neuntes Endspiel nacheinander.

Alcaraz regt sich über den Schiedsrichter auf

Dass er zwischenzeitlich über den Schiedsrichter schimpfte, brachte den Spanier nicht von seinem Weg ab. "Du hast nie im Leben Tennis gespielt", monierte der 22-Jährige im ersten Satz in Richtung des Referees. Fergus Murphy hatte ihm regelkonform eine Verwarnung gegeben, als Alcaraz die erlaubten 25 Sekunden vor seinem Aufschlag überschritt. Nach einem anstrengenden Ballwechsel hatte er durchpusten müssen - und war nicht damit einverstanden, wie zügig der Schiedsrichter die Uhr startete.

Der Weltranglisten-Fünfte Fritz, der das Match mit bandagiertem linkem Oberschenkel beendete, hatte beim Laver Cup in San Francisco noch gegen Alcaraz gewonnen. In Tokio war Alcaraz zu stark und zauberte selbst beim Matchball mit einem seiner gefürchteten Stopps erfolgreich. Ihm gelang sein insgesamt 24. Turniersieg. In seinem Auftaktmatch hatte der sechsmalige Grand-Slam-Turniersieger noch einen Schreckmoment überstehen müssen, als er mit dem Fuß umgeknickt war und behandelt werden musste.

Sinner im Finale - aber nicht gegen Medvedev

Beim ATP-Turnier in Peking hat Jannik Sinner das Endspiel erreicht. Der Italiener setzte sich in seinem Halbfinale gegen Alex de Minaur nach hartem Kampf mit 6:3, 4:6 und 6:2 durch. Allerdings leistete der Australier erbitterten Widerstand - besonders im zweiten Satz, den er für sich entschied. Im dritten Satz bewies Sinner dann aber die besseren Nerven. Die Nummer zwei der Tenniswelt verwandelte alle sich ihm bietenden Breakchancen, während de Minaur alle seine liegen ließ.

Im Finale der China Open trifft Sinner allerdings nicht wie erwartet auf Daniil Medvedev, sondern auf Learner Tien. Der US-Amerikaner profitierte von der Aufgabe Medvedevs. Der Russe, der eine Runde zuvor Alexander Zverev ausgeschaltet hatte, musste beim Stande von 7:5, 5:7 und 0:4 aufgeben.