Ab dem 18. Januar steigt in Melbourne die 114. Ausgabe der Australian Open, bereits ab Montag läuft die Quali - mit einer schlechten und einer guten Nachricht für die deutschen Tennis-Profis zum Auftakt. Für Justin Engel ist der Traum vom ersten Einzug in ein Grand-Slam-Hauptfeld vorerst geplatzt - Yannick Hanfmann umgeht derweil die Quali.
In der war für Engel früh Schluss: Der 18 Jahre alte Nürnberger unterlag in Melbourne schon in der ersten Runde der Qualifikation dem Briten George Loffhagen 6:7 (4:7), 6:7 (2:7).
"Mein Ziel ist, dass ich mich für einen Grand Slam qualifiziere", hatte Engel mit Blick auf 2026 gesagt. Nun musste der Weltranglisten-180. gegen den 29 Plätze tiefer notierten und sechs Jahre älteren Loffhagen wieder Lehrgeld bezahlen.
Schon bei den Next Gen Finals, dem Jahresendturnier der besten Nachwuchsprofis, war Engel im Dezember nach drei Niederlagen ausgeschieden.
Vier deutsche Männer im Hauptfeld
Unterdessen steht der ebenfalls für die Qualifikation vorgesehene Hanfmann im Hauptfeld von Melbourne. Weil der Finne Emil Ruusuvuori verletzt seine Australian-Open-Teilnahme absagte, rückt der Karlsruher ins "Main Draw" nach. Im großen Feld der 128 Männer finden sich mit Hanfmann, Alexander Zverev, dem am Montag in Adelaide gescheiterten Daniel Altmaier (3:6, 0:6 gegen den Spanier Jaume Munar) und Jan-Lennard Struff nun vier Deutsche.