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Die Schweizer Curler belohnen sich mit Bronze für ein starkes Turnier

kicker

Nach einer perfekten Round Robin mit neun Siegen in neun Spielen musste sich das Schweizer Curlingteam um Yannick Schwaller am Donnerstag im Halbfinale Grossbritannien geschlagen geben. Eine Niederlage zur Unzeit kostet der Schweiz die Chance auf Gold. Im Spiel um Bronze gegen das norwegische Team um Magnus Ramsfjell zeigten die Schweizer aber einen dominanten Auftritt.

Es waren wenige Steine, die im Halbfinale nicht gepasst hatten und dennoch galt es, diese Niederlage schnellstmöglich abzuhaken. Im Spiel um Bronze spielten die Schweizer wieder stark auf. Weil nicht alle norwegischen Takeouts ihre Ziele trafen, schrieben die Schweizer im zweiten End drei Punkte. Und auch im darauffolgenden End, stellten die Schweizer die Norweger vor eine Aufgabe, welche sie nicht gelöst bekamen - die Schweizer stahlen einen Punkt. Nach der Hälfte der Ends führte das Team Genf mit 4:1 und war im Besitz des letzten Steins.

Die Schweizer konnten dieses Polster verwalten. Zwei Nuller-Ends brachten die Schweiz in grossen Schritten der Medaille näher. Dabei gelangen die Steine teilweise gar besser als geplant: Im siebten End räumte Benoit Schwarz-van Berkel gleich vier Steine aus dem Haus, um ein Nuller-End zu ermöglichen. Im achten End erhöten die Schweizer dann gar auf 6:1. Das neunte End stellte bereits den Schlusspunkt dar, der letzte Stein von Magnus Ramsfjell war nur noch ein Showstoss, den er per Pirouette abgab. Danach reichten die Norweger den Schweizern vorzeitig die Hand und gratulierten zum Sieg. Resultatmässig floss ein 9:1 in die Wertung.

So belohnen sich Yannick Schwaller, Benoit Schwarz-van Berkel, Sven Michel und Pablo Lachat-Couchepin doch noch für ein starkes Turnier mit der Bronzemedaille. Es ist die vierte Schweizer Medaille an diesem Freitag und die insgesamt 18. Medaille an diesen Olympischen Spielen.