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"Ich bin ein Stehaufmännchen"

kicker

Ladina Caviezel, Xenia von Siebenthal, Flurina Bärtschi und Gian Casanova scheiterten allesamt schon in der Qualifikation. Julie Zogg verlor ihren Achtelfinal gegen die Italienerin Elisa Caffori. So war Dario Caviezel der letzte Schweizer im Einsatz, doch auch er schied im Achtelfinal aus. Im Duell mit Mirko Felicetti aus Italien fehlten ihm 21 Hundertstelsekunden.

Caviezel gibt sich kämpferisch

Nach dem Ausscheiden stellte sich Caviezel vor das SRF-Mikrofon und sagte: "Es ist schwierig, man arbeitet vier Jahre auf das Ziel Olympische Winterspiele hin, überfährt die Zielline und weiss, es geht nochmals vier Jahre." Der 30-Jährige bestätigt seine Aussage und meint: "In vier Jahren werde ich noch einmal dabeisein." Er erklärt: "Ich bin ein Stehaufmännchen." Caviezel wisse, er müsse noch mehr arbeiten, das hätte er zwar schon vor vier Jahren gesagt, aber er müsse noch besser werden. Dann gibt er aber zu: "Es ist gerade schon ein bitterer Moment."

Ein entscheidender Lauf ab dem Achtelfinale zeigt die Brutalität dieses Sports gnadenlos auf. Caviezel meint: "Diese knappen Duelle sind genau das, was ich an diesem Sport so sehr liebe." In den besten 16 könne in einem Head-to-Head jeder jeden schlagen. Es fasziniere ihn, dass es nichts bedeute, wenn man die Qualifikation gewinne, aber das sei gleichzeitig auch so bitter. "Aus meiner Sicht habe ich einen tollen Lauf gezeigt, aber Mirko neben mir hat es noch besser gemacht", so Caviezel.