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Mit Blick auf seine eigene Bilanz bedeutet dieser Sieg Odermatt viel

kicker

Wie sehr sich Skifahrer mit ihrer persönlichen Bilanz beschäftigen, ist wohl sehr vom Athleten abhängig. Im Falle von Marco Odermatt gab aber auch das Siegerinterview mit dem SRF nach dem Riesenslalom von Beaver Creek einmal mehr wieder Aufschluss darüber. Auf die erfolgreichen Renntage in Beaver Creek angesprochen, meinte er: "Definitiv hätte ich das so unterschrieben, den Super-G hatte ich ja schon. Hier die Abfahrt zu gewinnen, hat mich richtig gefreut. Und auch heute im Riesenslalom, nach dieser Negativserie in Nordamerika auf dem Schnee - obwohl es ein wenig ein anderer Schnee gewesen ist, als normal hier in Beaver - bedeutet mir der Sieg schon viel."

Es sei aber eine schwierige Aufgabe gewesen im zweiten Durchgang, auch weil die Sicht etwas blind gewesen sei. Odermatt bilanzierte trotzdem streng: "Es war kein guter zweiter Lauf. Ich habe gewusst, dass ich einen grossen Vorsprung habe und einfach meinem Plan treu bleiben muss und nicht nach einem Fehler versuchen soll, irgendetwas aufzuholen."

Als Neunter war Loïc Meillard der zweitbeste Schweizer, erstmals in diesem Winter schaffte er den Sprung in die Top Ten. Er versuche, jedes Wochenende einen Schritt besser zu werden, das heutige Resultat sei aber noch nicht das, was er wolle. "Es gab Tore, die gut gepasst haben, und dann gab es Teile, in denen es gar nicht gepasst hat. Dort habe ich zu viele kleine Fehler gemacht, das kostet viel Zeit", sah Meillard auch nach dem zweiten Lauf noch Luft nach oben in seiner Fahrt.

Deutlich erfreuter erschien Lenz Hächler am SRF-Mikrofon. Als 19. fuhr die Schweizer Zukunftshoffnung seine ersten Weltcuppunkte ein. Es seien Punkte, die er sehr gern mitnehme. Er habe den zweiten Lauf auch etwas geniessen können, oben und unten sei er auch gut gewesen, einzig in einem kurzen Zwischenhang verlor er viel Zeit und vergab eine noch bessere Klassierung.