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Nach von Allmens Fahrt hatte Odermatt zunächst Zweifel an seinem Sieg

kicker

Die Abfahrt in Gröden begann als echtes Geduldsspiel. Dichter Nebel und Neuschnee sorgten dafür, dass der Rennstart gleich dreimal verschoben werden musste. Marco Odermatt beschrieb die ungewöhnliche Situation gegenüber dem SRF treffend: "Es ist immer ein wenig komisch, wenn man von Morgen an weiss, es ist Nebel drin und es wird verschoben und wieder verschoben."

Trotz der schwierigen Bedingungen zeigte der Nidwaldner eine starke Leistung. Mit einem Vorsprung von nur 15 Hundertstelsekunden sicherte er sich den Sieg vor seinem Teamkollegen Franjo von Allmen. Als Odermatt dessen Lauf sah, kamen bei ihm zunächst Zweifel auf: "Ich habe Franjo gesehen und habe mir gedacht: Boah, das war eine richtig gute Fahrt. Ich wusste selber nicht, wo ich schneller fahren könnte." Am Ende ging jedoch alles auf: "Doch ich habe es super getroffen, und dann hat es mit ein paar Hundertsteln noch gereicht."

Mit diesem Erfolg feierte Marco Odermatt bereits seinen 50. Weltcupsieg, eine beeindruckende Marke. Grosse Emotionen löst diese Zahl bei ihm jedoch noch nicht aus: "Ehrlich gesagt hat es noch keine grosse Bedeutung, aber es ist unglaublich, was in dieser Saison bereits alles geklappt hat. Fünfter Sieg im siebten Rennen ist einfach genial."

Für Odermatt bleibt kaum Zeit zum Durchatmen, denn das Programm ist dicht gedrängt. Doch auch das bringt ihn nicht aus der Ruhe: "Vor zwei Jahren waren es sogar fünf Rennen in fünf Tagen. Das gibt mir die Lockerheit, weil ich weiss, das bringe ich schon hin. Es ist nicht das erste Jahr, in dem ich das mache."