Der 13-fache Weltcupsieger ist einer der Kritiker des Slaloms in Alta Badia. Die Strecke sei zwar perfekt für eine Austragung des Riesenslaloms geeignet, das Gelände eigne sich aber gar nicht für einen attraktiven Slalom, meint er gegenüber dem Blick. An Alta Badia hat Neureuther auch persönlich gemischte Gefühle: In seinem ersten Rennen wurde er 18. ein Jahr später stand er als Zweiter auf dem Podest. Nach zwei Ausfällen durfte er 2011 als Dritter noch einmal jubeln.
Schlimmer als das Gelände findet der Deutsche aber den Austragungstag. Einen Montag vor Weihnachten hält er für "so ziemlich der ungeeignetste Tag für die Austragung von einem Weltcuprennen". Er bezweifelt, dass der Slalom in Alta Badia im TV gute Einschaltquoten generieren wird, auch aufgrund der Zeiten der Läufe: Der erste Lauf findet um 10:00 Uhr statt, der zweite dann um 13:30 Uhr. Dann seien die meisten Ski-Fans bei der Arbeit.
„Wenn man diesen völlig ungeeigneten Slalom in Alta Badia ersatzlos streichen würde, würde man einen ersten Schritt in Richtung Chancengleichheit machen.“ (Felix Neureuther beim Blick, 21.12.2025)
Neureuther versteht jene Abfahrer, die sich beschweren, dass es viel mehr Slaloms gibt. Bei dieser Aussage bekommt er Unterstützung von Beat Feuz: "Wenn die FIS das Gleichgewicht zwischen Technik- und Speed im Weltcupkalender tatsächlich verbessern möchte, bin ich auch der Meinung, dass man den Slalom in Alta Badia als Erstes streichen könnte."