Noch vor den Rennen in Copper Mountain war Odermatt einer von vielen Akteuren, der von den Trainingsbedingungen nicht zufrieden war. Im Hinblick auf die Rennen in Beaver Creek nutze der kurze Trainingslauf mit den rund zehn Sekunden mit Schlittschuhschritten und Stockstössen "bei bestem Willen nichts", sagte Odermatt damals.
Die Bilanz aus fünf Rennen in Copper Mountain und Beaver Creek von Odermatt liest sich aber stark. Sieg im Super-G von Copper, Sieg in der Abfahrt auf der Birds of Prey und am Sonntag auch noch ein Sieg im Riesenslalom. Einzig beim Ausscheiden im Riesen von Copper und dem fünften Platz in Beaver Creek gab es für ihn leichte Rückschläge.
Gegenüber Blick gab er nach den Rennen dann auch zu: "Im Nachhinein betrachtet waren die Tage in Copper Mountain gar nicht so schlecht. Ich habe dort einige gute Starttrainings absolviert, konnte in Copper auch mein Gefühl für die Gleitabschnitte fördern. Das alles hat mir für das lange, flache Startteilstück der Abfahrt in Beaver Creek sicher geholfen."