Am Samstag berichteten US-Medien, Thompson sei am Freitagabend in Dublin "angegriffen und ausgeraubt" worden. Der 28-Jährige, derzeit auf der Injured Reserve List, habe dabei leichte Blessuren erlitten, sei aber wohlauf und weiter beim Team. Steelers-Sprecher Burt Lauten bestätigte gegenüber Reportern eine "Komplikation" und verwies auf die Zusammenarbeit mit der NFL-Sicherheitsabteilung.
Polizei nimmt keine Ermittlungen auf
Wenig später folgte die Kehrtwende: Laut Associated Press teilte die Polizei mit, dass keine offizielle Anzeige vorliege und man nicht einmal sicher sei, ob tatsächlich ein Raub stattgefunden habe. Das irische Medium Irish Independent hatte zuvor von einem Angriff durch mehrere Männer gesprochen.
Der Trip nach Irland stand ohnehin im Fokus: Die Steelers bestritten in Dublin erfolgreich ihr Auswärtsspiel gegen die Minnesota Vikings. Der Vorfall um Thompson lenkte die Aufmerksamkeit jedoch weg vom Sportlichen und sorgte für zusätzliche Schlagzeilen.
Thompson selbst äußerte sich bisher nicht öffentlich zu dem Vorfall. Mit dem Abflug der Steelers aus Irland scheint es unwahrscheinlich, dass die Angelegenheit weiterverfolgt wird.