Der Österreicher erklärt, wie er das Team und die individuellen Rollen sieht und warum manche Gerüchte auch ganz natürlich seien.
Zwischen Team und Individuum
Die Saison startete vielversprechend für die Colts: Drei Siege aus den ersten vier Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Raimann hebt hervor, wie gut sich Daniel Jones eingelebt hat und lobt zugleich den Einsatz von Anthony Richardson.
Dabei weist er darauf hin, dass Football ein Teamsport ist: "Wenn da mal was falsch läuft, dann sind die Augen gleich beim Quarterback, aber das sind so viele Faktoren, die darauf einwirken, ob man erfolgreich ist oder nicht."
Duell der QBs - mit Respekt
Im exklusiven Interview mit Sport.de äußert sich der 28-Jährige wertschätzend über beide Quarterbacks: Jones habe ihn "von Anfang an sehr, sehr beeindruckt", und Richardson zeige "große Fortschritte" - wobei er sich stets so vorbereite, als würde er jede Woche spielen. Dass Richardson den Konkurrenzkampf verloren habe, sei kein Zeichen von Schwäche, sondern von Charakter, so Raimann weiter.
Auch zu möglichen Wechselgerüchten nahm Raimann gegenüber Sport.de Stellung. Spekulationen, Richardson könne getradet werden, wenn er nicht genug Spielzeit bekomme, bezeichnete er als typisch: "Das sind halt Gerüchte in den Medien, das gehört dazu." Er betonte zugleich, dass Richardson ihm persönlich nichts davon gesagt habe. Gleichzeitig räumte er ein: Sollte Richardson oder sein Agent glauben, dass woanders bessere Chancen winken, sei das "natürlich irgendwo verständlich".