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Falcons räumen Führungsetage ab: Auch General Manager Fontenot entlassen

kicker

Trotz eines versöhnlichen Saisonendes mit vier Siegen in Serie beendeten die Falcons die Spielzeit erneut mit einer 8-9-Bilanz - zum zweiten Mal in Folge und bereits zum achten Mal hintereinander ohne Winning Record. Die Playoffs wurden abermals verpasst. Für die Verantwortlichen war das genug: Atlanta entschied sich für einen kompletten Austausch der sportlichen Führung.

Fontenots Ende: Fünf Jahre ohne Durchbruch

Mit der Entlassung von Terry Fontenot endet eine fünfjährige Amtszeit, die sportlich nie den erhofften Ertrag brachte. Seit seinem Amtsantritt 2021 kam Atlanta auf eine Gesamtbilanz von 36-48 - ohne eine einzige Winning Season und ohne Playoff-Teilnahme. Besonders schwer wog dabei die ungelöste Quarterback-Frage nach dem Abgang von Matt Ryan: In kurzer Zeit setzte die Franchise auf mehrere Übergangslösungen, ohne nachhaltige Stabilität zu finden.

Zwar konnte Fontenot in Teilbereichen Erfolge vorweisen - etwa mit einer starken Draftklasse 2025, aus der mehrere Leistungsträger hervorgingen -, doch im Gesamtbild fehlte der strukturelle Fortschritt. Die sportliche Stagnation überwog.

Blank zieht klare Konsequenzen

Owner Arthur Blank begründete die Doppel-Entlassung mit nüchternen Worten. "Die Entscheidung, uns von Menschen zu trennen, die diese Organisation hervorragend repräsentiert haben, ist nicht leicht. Aber die Ergebnisse auf dem Feld haben nicht unseren Erwartungen oder denen unserer Fans entsprochen." Es sei Zeit für "neue Führung" auf beiden Schlüsselpositionen.

Auffällig: Die Entscheidung fiel trotz deutlicher Rückendeckung aus dem Team. Mehrere Spieler hatten sich öffentlich für Morris und indirekt auch für Fontenot - ausgesprochen. Guard Chris Lindstrom sagte nach dem Saisonfinale über das Führungsumfeld: "Coach Rah hat hier eine echte Verbindung geschaffen. Auch wenn Dinge nicht laufen, bleibt der Glaube aneinander."

Diese Rückendeckung konnte die strukturelle Bilanz jedoch nicht überdecken. Blank stellte klar, dass persönliche Wertschätzung und sportliche Verantwortung getrennt zu bewerten seien: "Ich habe große persönliche Zuneigung zu Raheem und Terry, aber wir brauchen neue Führung auf diesen Positionen."

Neustart ohne Zeitdruck

Die Falcons beginnen nun parallel die Suche nach einem neuen Head Coach und einem neuen General Manager. Externe Beratungsfirmen sollen den Prozess begleiten, ein fester Zeitplan wurde bewusst nicht kommuniziert. Die Botschaft ist eindeutig: Atlanta will nichts überstürzen, aber auch nichts mehr aussitzen.

Nach Jahren der Mittelmäßigkeit und wechselnder Ansätze bedeutet die Trennung von Morris und Fontenot vor allem eines - einen vollständigen Reset. Ob dieser Neustart endlich den Weg zurück in Richtung Playoffs ebnet, wird sich erst zeigen. Klar ist nur: In Atlanta bleibt kein Stein auf dem anderen.

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