Mit den ersten Bye Weeks wird das Start/Sit-Spiel noch kniffliger: Wer ist ein sicherer Starter, und wen sollte man besser auf der Bank lassen? football-world liefert die wichtigsten Empfehlungen für Week 5. Alle Tipps sind auf das PPR-Scoring-Format bezogen.
Quarterbacks
Start: Justin Fields vs. Cowboys: Die Cowboys haben durch die Luft mit Abstand die meisten Yards pro Versuch zugelassen, satte 8,5 Yards im Schnitt. Dazu stellen die Jets die drittbeste Rushing-Offense der Liga mit 5,2 Yards pro Carry. Fields ist mit seinen Fähigkeiten als Läufer ohnehin immer ein guter Fantasy-Quarterback - in dieser Woche kommt auch noch das beste Passing-Matchup der NFL hinzu. Kein Team erlaubt mehr Fantasy-Punkte gegen gegnerische Quarterbacks. Ein klarer Start.
Sit: Trevor Lawrence vs. Chiefs: Die Chiefs-Defense hat in den letzten drei Wochen Jalen Hurts, Russell Wilson und Lamar Jackson in Bezug auf Fantasy Football klar im Griff gehabt. Dazu kommen nach wie vor große Abstimmungsprobleme in der Jaguars-Offense - und Defensive Coordinator Steve Spagnuolo weiß, wie er Druck in wichtigen Situationen generiert. Lawrence kommt bislang nur auf 12,25 Fantasy-Punkte im Schnitt, das macht ihn in diesem Matchup zu einem Sit.
Running Backs
Start: Cam Skattebo vs. Saints: Gegen New Orleans haben bislang alle Running Backs mindestens 14,4 PPR-Punkte erzielt - James Conner, Christian McCaffrey, Kenneth Walker III und James Cook. Skattebo sollte sich in diese Reihe einfügen. Seit Week 2 hat er zudem die drittmeisten Red Zone Carries aller RBs, nur Josh Jacobs hatte mehr Goal Line Attempts. Ein klarer Start.
Start: David Montgomery vs. Bengals: Cincinnati hat bislang Probleme, den Lauf zu stoppen. Das Spielscript dürfte Montgomery zusätzlich in die Karten spielen. Der Veteran ist ohnehin immer eine Touchdown-Gefahr - er liegt aktuell auf Platz fünf bei Goal Line Attempts. Bereits fünf Running Backs haben mindestens 15,4 Punkte gegen die Bengals erzielt, die zudem schon sechs Touchdowns an gegnerische Running Backs zugelassen haben. Montgomery ist diese Woche ein sicherer Start.
Sit: Isiah Pacheco vs. Jaguars: Jacksonville hat die viertwenigsten Rushing-Yards erlaubt - und bislang erst einen Rushing-Touchdown zugelassen. Dazu teilen sich Pacheco, Kareem Hunt und Rookie Brashard Smith die Snaps - ein klassisches Komitee, das Fantasy-Managern Kopfzerbrechen bereitet. In diesem Matchup ist Pacheco ein klarer Sit.
Sit: Chase Brown vs. Lions: Detroit lässt die achtwenigsten Rushing-Yards gegen gegnerische Backs zu - ein sehr toughes Matchup. Dazu werden die Bengals ohne Joe Burrow vermutlich früh zurückliegen und gezwungen sein, mehr zu passen. Brown erzielt bisher 9,4 Punkte im Schnitt - mit negativem Game Script und starker Defense vor der Brust ist er ein Sit.
Wide Receiver
Start: Jaylen Waddle vs. Panthers: Nach der Verletzung von Tyreek Hill ist Waddle die klare Nr. 1 in Miami. Hill kam zuvor auf 7,7 Targets pro Spiel - diese Looks könnten nun Waddle zugutekommen. Dazu ist das Matchup gegen Carolina alles andere als schlecht. Waddle ist ein Start.
Start: Garrett Wilson vs. Cowboys: Wilson ist ein exzellenter Receiver - und die Cowboys haben aktuell die schwächste Pass-Verteidigung der NFL. Mehr Argumente braucht es nicht: ein klarer Start.
Sit: Keon Coleman vs. Patriots: Mit Christian Gonzalez ist der Star-Corner der Patriots zurück. Coleman hat seit Week 1 nie mehr als 7,5 Fantasy-Punkte erzielt. Unter diesen Umständen ist er ein Sit.
Sit: Jerry Jeudy vs. Vikings: Dillon Gabriel startet erstmals für die Broncos - und trifft ausgerechnet auf die gefürchtete Brian Flores Defense. Jeudy bekommt zwar konstant Targets (dreimal acht oder mehr in vier Spielen), bleibt aber unproduktiv: noch kein Spiel über 12 Fantasy-Punkte. Zudem haben die Vikings bislang die wenigsten Fantasy-Punkte gegen Receiver zugelassen. Mit Rookie-Quarterback und dieser Defense im Nacken ist Jeudy ein klarer Sit.
Tight Ends
Start: Hunter Henry vs. Bills: Henry ist auffällig oft Ziel von designten Plays und konnte bereits in drei Spielen zweistellig punkten. Gegen Buffalo dürfte New England früh zurückliegen und gezwungen sein, viel zu passen. Damit sind die Voraussetzungen für Henry ideal - ein klarer Start.
Sit: Isaiah Likely vs. Texans: Durch die Verletzung von Lamar Jackson, der Konkurrenz durch Mark Andrews und dem schwierigen Matchup ist Likely kein guter Start. Houston hat die fünftwenigsten Receiving-Yards und nur einen Touchdown gegen Tight Ends zugelassen. Hier heißt es: Sit.
Defense
Start: Vikings vs. Browns: Brian Flores’ Defense trifft auf einen Rookie-Quarterback in seinem ersten Start. Auch wenn die Vikings-Defense bisher eher enttäuscht hat, was konstante Fantasy-Punkte angeht, sollte sie in diesem Matchup liefern. Ein klarer Start.
Sit: Jets vs. Cowboys: Auch die Jets-Defense hat bisher mehr enttäuscht als überzeugt. Mit den Cowboys kommt nun eine Offense, die trotz zahlreicher Verletzungen extrem gefährlich ist. 40 Punkte haben die Cowboys schon zweimal in dieser Saison erzielt - unter anderem gegen eine Packers-Defense, die bis dato als eine der besten der NFL galt. Deshalb ein Sit.