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Joey Bosa startet in Buffalo - Neustart mit Fragezeichen

kicker

Bosa will mit Routine und Disziplin beweisen, dass er auch nach zahlreichen Verletzungen noch auf Topniveau mithalten kann.

Der neue Alltag in Buffalo

Am Trainingsgelände der Bills legt Bosa großen Wert auf seine individuelle Vorbereitung. Sprints, Beweglichkeitsübungen und Pass-Rush-Drills gehören zu seiner festen Routine, die er bewusst vor den Team-Einheiten absolviert.

So will er frisch bleiben und dennoch in den intensiven Abläufen voll integriert sein. "Ich versuche, genug zu tun, ohne es zu übertreiben, damit ich mich frisch und bereit fühle, ohne mich erschöpft zu fühlen", erklärte Bosa.

Verletzungshistorie als Schatten

Die Liste seiner Blessuren ist lang: Fußprobleme, Waden- und Zehenverletzungen sowie muskuläre Beschwerden warfen ihn in den letzten beiden Jahren immer wieder zurück. 2023 stand er nur neunmal auf dem Feld, 2024 folgte ein erneuter Rückschlag.

Die Bills wissen daher, dass sie seine Spielzeit und Belastung behutsam steuern müssen. "Es gibt einen Plan, aber er ist ein bisschen aus dem Ruder gelaufen", sagte Bosa nach einem Spiel, in dem er mehr Einsatzzeit hatte als vorgesehen.

Druck, Erwartungen und Realität

Bosa gilt nach wie vor als einer der gefährlichsten Edge-Rusher, wenn er fit ist. In Buffalo steht er nun allerdings in einem "Beweisjahr": Mit einem Einjahresvertrag muss er zeigen, dass er konstant verfügbar und leistungsfähig bleibt.

Erste Spiele deuten auf seine alte Stärke hin, doch entscheidend wird sein, ob er diese Form über eine ganze Saison halten kann. "Ich genieße es wirklich, hier zu sein", sagte Bosa. "Ich fühle mich gut und freue mich auf das, was kommt."

Der 30-Jährige selbst will sich nicht von Ängsten leiten lassen. "Wenn du aus Angst spielst, verursacht das mehr Probleme", betonte er. Stattdessen setzt er auf Vertrauen in sein Training und seine Vorbereitung. Für die Bills könnte er damit ein Schlüsselspieler werden - sofern sein Körper mitspielt.