Drei Spielzeiten in der NFL - und drei Teilnahmen am Super Bowl: Die Bilanz von Trent McDuffie kann sich mehr als sehen lassen. Aber nicht nur das. Vielmehr hat sich der 24-Jährige als Volltreffer beim NFL Draft 2022 erwiesen. Schließlich war er nicht nur ein Teil, er trug mit seinen Leistungen als einer der besten Cornerbacks der Liga auch wesentlich Anteil daran, dass die Kansas City Chiefs drei Mal in Folge im Endspiel um die NFL Championship standen.
Zwei Mal sollte der Coup gelingen, der historische Three Peat blieb den Chiefs bekanntlich verwehrt, nachdem Super Bowl LIX im Februar gegen die Philadelphia Eagles verloren ging. An McDuffie lag das freilich nicht. Der Cornerback spulte sein Programm auch in seinem dritten Karrierejahr beeindruckend konstant und auf einem hohen Level ab. Was in dieser Offseason unweigerlich die Frage auf den Plan rief: Wie geht es weiter mit dem jungen Verteidiger?
Schließlich geht McDuffie ins vierte Jahr seines Rookie-Vertrags. Und bringt Leistungen, die mit einem Rookie-Vertrag nicht angemessen entlohnt werden. Und weil sich das Franchise und ihr Spieler auch wenige Tage vor Saisonstart noch nicht auf ein neues Arbeitspapier geeinigt haben, beziehen die Chiefs die Leistungen McDuffies tatsächlich zum Spartarif von 2,6 Millionen Dollar für die Freitagnacht startende Regular Season 2025/26.
Erst danach schießt McDuffies Lohn in die Höhe. Doch selbst die 13,6 Millionen Dollar für 2026, die er garantiert erhalten wird, weil Kansas City im vergangenen Mai die Option auf ein fünftes Jahr früh gezogen hat, drücken noch nicht aus, was McDuffie tatsächlich wert ist. Schließlich gehört der Erstrundenpick (21. Stelle) zu den absoluten Leistungsträgern der Chiefs.
Nach seinen ersten drei Jahren in der NFL wäre es McDuffie jetzt erlaubt gewesen, einen neuen Vertrag zu erhalten. Stattdessen geht er jetzt ein viertes Mal mit dem Rookie-Papier in die Saison. Wie ESPN berichtet, sind sämtliche Vertragsverhandlungen im Laufe der letzten Wochen ohne konkretes Ergebnis geblieben.
McDuffie selbst scheint das nicht zu stören. Der Verteidiger bleibt professionell und will sich aufs Spiel konzentrieren. Am Sonntag sagte er: "Von nun an geht es wirklich nur noch um die Saison und um das Spiel am Freitag. Ich mache mir keine allzu großen Sorgen um den Vertrag. Das kann einfach in der nächsten Offseason passieren. Lasst uns einfach da rausgehen und ein großartiges Jahr haben."
Bei den Chiefs zeigt man sich bemüht, seine defensive Ecksäule langfristig zu halten. Ein schon jetzt hohes Gehaltsgefüge für 2026 beschränkt allerdings die Möglichkeiten. Aktuell stehen die Chiefs mit 45 Millionen Dollar zu viel in den Büchern für die übernächste Saison. Erst wenn sich hier dem Salary Cap angenähert werden kann und mit anderen Schwerverdienern wie Superstar Patrick Mahomes gesprochen wurde, gibt es mehr Spielraum für Verträge wie der von McDuffie.
Denn dass die Wertschätzung auf Gegenseitigkeit beruht, daran lässt das Franchise keinen Zweifel. So sagte etwa General Manager Brett Veach vor kurzem: "Er ist ein spezieller Spieler, und wir werden den Dialog weiterführen. Nichts passiert sofort, aber wir wollen, dass er langfristig Teil des Teams bleibt." Eine Art Handshake-Deal scheint es zudem schon zwischen Front Office und Spieler zu geben.
Zunächst aber bleibt McDuffies Zukunft ungewiss. Und Spieler wie Verantwortliche konzentrieren sich auf die Freitagnacht beginnende Saison. Dann starten die Kansas City Chiefs gegen die Las Angeles Chargers in die neue Saison. Und tragen in Sao Paulo auch gleich das erste International Game der Spielzeit aus.
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