Will Anderson Jr. kann sich über einen historischen Zahltag freuen. Der Pass Rusher hat bei den Houston Texans einen neuen Vertrag bekommen. Und der setzt historische Maßstäbe.
Wie ESPN berichtet, bekommt Anderson Jr. für das neue Arbeitspapier über der Jahre 150 Millionen US-Dollar, davon sollen 134 Millionen garantiert sein.
Damit wäre Anderson der bestbezahlte Nicht-Quarterback der NFL-Geschichte. Zusätzlich enthält der Vertrag eine No-Trade-Klausel.
Anderson Jr., im Draft 2023 an dritter Stelle ausgewählt, war vertraglich ohnehin noch etwas länger an die Texans gebunden. Nachdem die Franchise seine Fifth-Year-Option gezogen hatte, lief sein bisheriger Vertrag noch bis einschließlich 2027.
Sportlich ließ Anderson jedoch nie Zweifel daran, dass Houston früher handeln würde. Der Gewinner des Awards als Defensive Rookie of the Year 2023 entwickelte sich vom ersten Tag an zu einer zentralen Figur der Defense.
Zweimal wurde der Defensive End bereits in den Pro Bowl gewählt, 2025 folgte erstmals die Berufung ins First-Team All-Pro.
Denn auch in der vergangenen Saison bestätigte er seinen Status als einer der besten Verteidiger der Liga eindrucksvoll. Bei der Wahl zum Defensive Player of the Year landete Anderson auf Rang zwei.
In 17 Spielen verbuchte er zwölf Sacks, 20 Tackles for Loss und 23 Quarterback Hits. Das sind fraglos Zahlen, die seinen enormen Einfluss auf Houstons Defensive eindrucksvoll belegen. Und damit die Grundlage liefern für den massiven Vertrag, den er jetzt erhält.
Die Texans machen aktuell sowieso Nägel mit Köpfen: Die Vertragsverlängerung mit Anderson Jr. steht sinnbildlich für den klaren Kurs der Texans, ihren Kern langfristig zusammenzuhalten.
Die Franchise hat in den vergangenen Wochen mehrere Leistungsträger mit neuen Deals ausgestattet.
So erhielt All-Pro-Pass-Rusher Danielle Hunter einen Einjahresvertrag über 40 Millionen US-Dollar.
Auch Tight End Dalton Schultz bleibt den Texans erhalten und unterschrieb eine Verlängerung um ein weiteres Jahr im Wert von 12,6 Millionen US-Dollar.
Besonders bemerkenswert fiel auch die Einigung mit Kicker Ka'imi Fairbairn aus. Mit einem neuen Zweijahresvertrag über 13 Millionen US-Dollar steigt er zum bestbezahlten Kicker der NFL auf.
Houston sendet damit ein klares Signal: Das Team soll nicht auseinanderbrechen, sondern angeführt von den Leistungsträgern gemeinsam den nächsten Schritt gehen.
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