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Seattle Seahawks gewinnen Super Bowl: So reagiert Sam Darnold auf den Triumph

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Als der Super-Bowl-Sieg feststand, wurde Sam Darnold dann doch emotional. Er teilte den speziellen Moment mit seinen Eltern und seiner Verlobten Katie.

"Und ich glaube, das hat mich dann doch ein bisschen erwischt", gab der Quarterback der Seattle Seahawks zu.

"Mein Vater und ich weinen eigentlich nicht besonders oft", scherzte er, "und ich habe meinem Dad und meiner Mom gesagt: Ich bin nur deshalb hier, weil sie immer an mich geglaubt haben. Sie haben während meiner gesamten Karriere an mich geglaubt und genau deshalb konnte ich selbst an mich glauben, fast schon bis zum Überdruss.“ Dieser Glaube "hat mir ermöglicht, da rauszugehen, frei zu spielen und mit extrem viel Selbstvertrauen aufzutreten“.

Auch deshalb stand er am Ende mit der Vince Lombardi Trophy auf dem Rasen des Levi’s Stadiums, nach dem 29:13 seiner Seahawks gegen die New England Patriots.

Darnold: Keine gute Performance

Es war keine Mega-Performance von ihm. Er warf für 202 Yards und einen Touchdown. Sein QB-Rating lag bei bescheidenen 74,7. Doch die Trophäe gehört ihm. Das ist es, was nach seiner langen Reise durch die NFL zählt.

"Es ist unglaublich", sagte Darnold. "Alles, was in meiner Karriere passiert ist – und das dann ausgerechnet mit diesem Team zu erreichen, ich hätte es mir nicht anders wünschen können. Ich bin extrem stolz auf unsere Jungs. Ich kann gar nicht genug lobende Worte für unsere Defense und die Special Teams finden."

Sein Rat: "Solange man an sich selbst glaubt, ist alles möglich", sagte Darnold.

Der entscheidende Akteur auf dem Feld war aber Kenneth Walker III. Seattles Running Back trug den Ball 27-mal für 135 Yards, fing zudem zwei Pässe für weitere 26 Yards und prägte das Spiel.

Für diese Leistung wurde er zum Super-Bowl-MVP gekürt – als erster Running Back seit Terrell Davis von den Denver Broncos im Super Bowl XXXII nach der Saison 1997. "Wenn ich mir als Kind gesagt hätte, dass ich einmal derjenige sein würde, der den MVP gewinnt, hätte ich das niemals geglaubt", sagte Walker. "Das ist ein surrealer Moment – und ohne die Jungs in der Kabine wäre das nicht möglich gewesen."

Walker nutzte die Gunst der Stunde zudem, um für den Wert der Running Backs in der Liga zu trommeln.

Walker der MVP des Super Bowls

"Ich hoffe, das zeigt all jenen, die an Running Backs zweifeln, dass Running Backs in der gesamten Liga wichtig sind – nicht nur hier. Running Backs haben einen großen Einfluss auf das Spiel. Früher haben die Leute Running Backs geliebt. Ich hoffe einfach, dass wir diese Wertschätzung irgendwann bald wieder zurückbekommen."

Seattles Wide Receiver Jaxon Smith-Njigba blieb mit nur 27 Yards zwar blass, doch natürlich war der Offensive Player of the Year ein wichtiges Puzzlestück für den SB-Einzug.

"Wir alle hatten das Gefühl, dass es so kommen sollte", sagte Smith-Njigba. "Aber es bedeutet nichts, wenn man es nicht auch aktiv verfolgt und dafür geht. Das ist ein absolut unglaublicher Moment. Ich bin extrem stolz auf meine Jungs – sie haben sich das mehr als verdient.“

Vrabel nimmt Maye in Schutz

Patriots-Quarterback Drake Maye spielte eine starke zweite Saison in der NFL, verpasste die Auszeichnung zum MVP nur knapp. Doch das große Finale war nicht sein Spiel.

Sechs Sacks musste er einstecken, dazu unterliefen ihm in der finalen Phase des Spiels drei Turnover. So blieben die Patriots nicht nur drei Viertel lang ohne Punkt, sondern im letzten Abschnitt auch ohne Chance, das Spiel noch zu drehen. Trotzdem nahm Patriots-Coach Mike Vrabel den jungen Spielmacher auch in Schutz.

Drake Maye New England Patriots_December2025Evan Bernstein/Getty Images

"Wir können hier sitzen und versuchen, alles auf einen einzelnen Spieler abzuwälzen“, sagte Coach Mike Vrabel. "Dann wird man enttäuscht sein, weil das so niemals funktionieren wird. Es beginnt bei uns als Trainerstab und damit, dass wir unseren Teil erfüllen. Natürlich müssen wir die Spielzüge sauber ausführen, wir müssen besser schützen. Und auch der Quarterback muss besser sein. So läuft das eben, und das wird sich auch nie ändern."

Maye selbst verriet, dass er wegen seiner Schulterverletzung aus dem Championship Game fitgespritzt wurde.

Ob ihn die Verletzung letztendlich behindert hatte, könne er nur "schwer sagen. Ich habe mich gut genug gefühlt, um dabei zu sein. Ich würde das Team nicht gefährden, indem ich nicht ich selbst bin. Ich habe heute Abend einfach keine guten Plays gemacht", sagte er.

New Englands Cornerback Christian Gonzalez gab, dass es "definitiv wehtun“ werde. "Und es wird bis zum Start der nächsten Saison wehtun. Ich bin stolz auf diese Jungs, ich bin stolz auf dieses Team. Am Ende hat es knapp nicht gereicht. Das werden wir abschütteln."

Kubiak verkündet Abgang

Funfact: Seattles Offensive Coordinator Klingt Kubiak gab im TV seinen Abgang offiziell bekannt. "Ihr wisst ja, dass ich nach Las Vegas gehe – entsprechend bin ich richtig heiß darauf“, sagte Kubiak. Auf die Nachfrage, ob er tatsächlich die Raiders übernehme, sagte er: "Verdammt ja, natürlich gehe ich da hin."

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