Schon lange sorgt der kraftvolle Quarterback-Sneak der Eagles für Diskussionen - manche Gegner wollen ihn verbieten, die Fans aus Philadelphia feiern ihn. Gegen Tampa Bay zeigten die Eagles nun gleich mehrere Variationen, die einmal mehr die Gefährlichkeit des Plays unter Beweis stellten.
Touchdowns durch Goedert und Barkley
Beim ersten Trick bekam Tight End Dallas Goedert einen Underhand-Pass von Jalen Hurts direkt aus der Tush-Push-Formation und konnte so einen Touchdown erzielen. Noch spektakulärer wurde es kurz vor der Endzone: Nur ein Yard fehlte zum neuen First Down, die gesamte Defense stellte sich auf den erwarteten Tush Push ein. Doch anstatt selbst zu schieben, übergab Hurts überraschend den Ball an Saquon Barkley, der völlig frei durchstartete und mühelos in die Endzone lief.
"Das macht den Spielzug spannend", sagte Sirianni nach der Partie. "Heute entstanden daraus sowohl ein Touchdown-Pass als auch ein Touchdown-Lauf. Fans mögen das Play - und es zeigt, wie vielseitig es sein kann." Obwohl es immer wieder Stimmen gibt, den Tush Push zu verbieten, sieht Sirianni die Beliebtheit des Spielzugs bestätigt. "Ich habe in der Halbzeit sogar einen Werbespot über den Tush Push gesehen - die Leute mögen dieses Play", erklärte der Coach.
Mit inzwischen 20 Siegen aus den letzten 21 Spielen unterstreichen die Eagles, wie schwer dieser Spielzug und seine Varianten zu stoppen sind.
Am kommenden Sonntag empfangen die Eagles die Denver Broncos im heimischen Lincoln Financial Field. Für die Gäste bedeutet das: Sie müssen sich nicht nur auf den klassischen Tush Push einstellen, sondern auch auf die kreativen Abwandlungen, die Philadelphia zuletzt erfolgreich zeigte.