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Umzug wird konkreter: Chicago Bears kurz vor Einigung mit Indiana

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Mit dem andauernden Konflikt mit der Stadt Chicago und dem gezwungenen Auszug aus dem Soldier Field spätestens im Jahr 2033 suchen die Chicago Bears nach Alternativen. Bereits vor einigen Monaten wurde dabei ein Umzug nach Indiana erwogen - und soll nun Realität werden.

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NFL: Chicago Bears - Umzug nach Indiana geplant

Die Chicago Bears haben einen großen Schritt bei der Findung einer neuen Heimspielstätte gemacht. Die Franchise aus Illinois hat sich dabei für den Ort Hammond entschieden. Dieser liegt im Bundesstaat Indiana, gehört aber noch trotz der großen Distanz zur Innenstadt zum Großraum Chicago.

Der Vorsitzende George H. McCaskey und CEO Kevin Warren von den Bears sagten in einem Statement: "Wir sind überzeugt, dass ein Stadionprojekt von Weltklasse in Hammond die Region verändern wird, indem es Nordwest-Indiana und die South Side von Chicago über den Loop sowie durch die Stadtviertel und Vororte nördlich der Stadt miteinander verbindet."

Für diesen Schritt gab es nun erstmals innerhalb der Bears-Organisation eine Abstimmung. Das "Board of Directors" hat am vergangenen Donnerstag dafür gestimmt, die Stadionplanungen für Hammond in Indiana voranzutreiben. Einen bestimmten Ort in der Stadt, an dem das Stadion in Zukunft stehen soll, gibt es noch nicht. 

Die Bears planen, den Staat Illinois zu verlassen, nachdem eine Sitzung des Bundesstaates mit einer Entscheidung über die Stadionpläne in Illinois ergebnislos blieb. Die Chicago Bears befinden sich seit ihrer Gründung im Jahr 1919 in Illinois - das erste Jahr in Decatur, seitdem in Chicago.

Soldier Field ChicagoAlex S/Getty Images

NFL: Chicago Bears - die Chronik eines Streits mit Illinois

Der Streit mit dem Staat Illinois begann, als die Bears das Konzept ihres neuen Stadions in Arlington Heights - einem Vorort von Chicago - vorstellten. Ungefähr zwei Drittel des knapp drei Millionen US-Dollar teuren Projektes hätte die Franchise getragen, ein Drittel der Staat durch eingenommene Steuern. Zu viel für den Staat.

Aufgrund der Absage haben sich die Bears in der Umgebung umgesehen - auch in einem anderen Staat. Die Nähe soll aufgrund der historischen Bedeutung zu Chicago zwar erhalten bleiben, jedoch ist Hammond vom Soldier Field knapp 43 Kilometer entfernt - eine große Distanz für die Fans.

Illinois hingegen wirft den Bears vor, zu wankelmütig zu sein. Matt Hill, der Pressesprecher vom Gouverneur von Illinois, JB Pritzker, warf den Bears vor, dass diese Unbeständigkeit der Franchise den Fortschritt in Richtung einer Einigung mit einem neuen Stadiondeal "behindert".

Trotz der Differenzen mit Illinois ist der Umzug nach Indiana noch nicht fest beschlossen. In Chicago gibt es weiter noch Hoffnung, die Franchise in Illinois zu halten. Die Bears selbst wollen im frühen Sommer eine Entscheidung haben - Illinois stimmt jedoch erst im Herbst ab. Die Entwicklung bleibt somit weiterhin interessant.