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Doncic mit historischem Triple-Double, Schröder eiskalt, Magic siegreich

kicker

Doncic schreibt Geschichte bei Lakers-Sieg

Nach der 30-Punkte-Klatsche gegen die Cavs haben die Lakers gegen Kellerkind Washington eine passende Antwort geliefert und sind ihrer Favoritenrolle komplett gerecht geworden. Dabei war die Partie im Grunde schon zur Halbzeit entschieden (77:48 Lakers), woran Doncic einen großen Anteil hatte.

Der Slowene hatte zur Pause bereits ein Triple-Double verbucht (26 Punkte, 11 Rebounds und 11 Assists), was ihn zum ersten Laker seit Beginn der Aufzeichnungen machte, dem dieses Kunststück gelang. Damit aber nicht genug an den Rekorden: Die 19 Minuten reine Spielzeit, die er für das Triple-Double benötigte, waren die wenigsten in der Geschichte der Lakers und gleichzeitig stellte er auch den Rekord für das schnellste 30-Punkte-Triple-Double in der Ligageschichte auf (22 Minuten).

Generell waren die Lakers an diesem Abend aber überragend aufgelegt. Als Team trafen sie 61,2 Prozent ihrer Würfe aus dem Feld und über 40 Prozent von draußen. Neben Doncic, der das Spiel mit 37, elf & 13 beendete, brillierten auch Big Man Deandre Ayton (28 Punkte, 12/14 FG, 13 Rebounds) und LeBron James (20 Punkte, 6 Assists). Bei den Wizards war Malaki Branham mit 17 Punkten von der Bank Topscorer.

Schröder glücklos bei deutlicher Kings-Niederlage

Für Dennis Schröder war der Auftritt gegen die Celtics einer zum Vergessen. Aufgrund der Fußverletzung von Russell Westbrook durfte der Deutsche das erste Mal seit seiner Degradierung auf die Bank Mitte November wieder starten, zahlte das Vertrauen aber überhaupt nicht zurück. In 23 Minuten kam er auf magere vier Pünktchen und traf nur einen seiner elf Würfe aus dem Feld, sein Plus-Minus-Wert von -24 wurde nur noch von Zach LaVine (-28) übertroffen.

Generell lief die Offensive der Kings sehr stockend (37,3 FG%, 32,2 3P%), wodurch sie bereits nach dem ersten Viertel deutlich zurücklagen (25:40). Dieser Trend setzte sich auch im Verlauf der ersten Halbzeit fort, sodass die Partie zur Pause eigentlich schon entschieden war (+26 aus Celtics-Sicht).

Bei Boston, das ohne seinen verletzten All-Star-Starter Jaylen Brown auskommen musste, übernahm Payton Pritchard die Rolle des dominanten Scorers und legte 29 Punkte bei starken Quoten aus dem Feld (12/16 FG, 5/6 Dreier) auf. Anfernee Simons und Baylor Scheierman steuerten je 16 Zähler bei, Center Neemias Queta legte ein starkes Double-Double (10 Punkte, 15 Rebounds) auf.

Magic feiern wichtigen Sieg gegen Toronto

Was für ein wichtiger Sieg für die Magic im Kampf um eine gute Playoff-Platzierung! Dabei sah eigentlich schon alles nach dem fünften Auswärtssieg der Raptors in Serie aus, die dank ihrer Topscorer Brandon Ingram (35 Punkte) und Scottie Barnes (19) einen 19:8-Lauf Ende des dritten Viertels hinlegten, der ihnen einen 13-Punkte-Vorsprung vor dem letzten Viertel bescherte. Doch dann schlug die Stunde von Desmond Bane.

Der Guard erzielte 16 seiner 32 Punkte im Schlussviertel und war auch beim entscheidenden Lauf seines Teams federführend, als er beim Stand von 104:104 drei Jumper in Folge traf und den Sieg somit perfekt machte. Für seine 32 Zähler benötigte Bane nur 15 Würfe, da er auch starke sieben seiner zehn Dreierversuche versenkte.

Doch auch der Rest der Magic-Starter machte ein gutes Spiel: Anthony Black kam auf 25 Punkte, Wendell Carter Jr. auf 23, Paolo Banchero auf 20 und neun Rebounds und Jalen Suggs legte ein Double-Double (14, 10 Assists) auf. In Abwesenheit des weiterhin verletzten Franz Wagner blieben die restlichen Deutschen allerdings blass. Sein Bruder Moritz spielte nur knapp drei Minuten und erzielte einen Punkt, Tristan da Silva kam in 22 Minuten auf acht Zähler.

Warriors verlieren gegen Pistons und bangen um Curry

Bei den Warriors will einfach keine Ruhe einkehren. Zunächst legte der Champion von 2022 eine katastrophale erste Halbzeit hin, bei der sie sich von den Pistons 77 Punkte einschenken ließen (Saison-Negativrekord), nur um nach einem 20-Punkte-Rückstand dann im vierten Viertel doch wieder im Spiel zu sein - und am Ende trotzdem zu verlieren.

Mit 6:19 Minuten auf der Uhr stellte ein Layup von Buddy Hield auf -3 aus Warriors-Sicht, denen in der Schlussphase aber ein verlässlicher Scorer fehlte, um das Comeback perfekt zu machen. Dieser sollte eigentlich Stephen Curry sein, der Superstar verletzte sich aber bei einem Drive Ende des dritten Viertels am Knie und konnte anschließend nicht weiterspielen.

So war es am Ende der starke Cade Cunningham (29 Punkte, 11 Assists), der das Spiel zugunsten der Pistons entschied. Unterstützung bekam er durch Big Man Jalen Duren (21 Punkte, 13 Rebounds), Duncan Robinson und Tobias Harris steuerten je 15 Zähler bei. Bei den Warriors war Curry trotz seiner Verletzung am Ende Topscorer (23), De'Anthony Melton (18) und Gui Santos (16) lieferten wichtiges Scoring von der Bank.

Draymond Green legte 15 Punkte, sechs Rebounds und sieben Assists auf und konnte an diesem Abend zwei persönliche Meilensteine feiern. Er knackte die Marke von 8.000 Karrierepunkten, was ihn auf Platz 16 der Warriors-Geschichte spülte. Dazu traf er auch seinen 800. Dreier, womit er erst der dritte Warrior nach Curry und Klay Thompson ist, dem dieses Kunststück gelingt.

Nikola Jokic hat derweil sein Comeback gefeiert und gegen die Clippers umgehend dominiert. Hier geht's zum Spielbericht.

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