Wie Shams Charania von ESPN berichtet, bevorzugt der 36-Jährige einen Trade zu einem von drei Teams: den Miami Heat, San Antonio Spurs oder Houston Rockets. Alle drei Franchises sollen Durants Bereitschaft für eine langfristige Verlängerung signalisiert bekommen haben.
Obwohl sein Vertrag noch bis 2026 läuft und fast 55 Millionen Dollar schwer ist, bereiten sich laut Ligaquellen zahlreiche Teams auf ein mögliches Angebot vor. Die Suns hingegen haben gegenüber sechs bis acht ernsthaften Interessenten klargemacht, dass sie den bestmöglichen Deal für das Team anstreben - auch wenn dieser Durant zu einem Team außerhalb seiner Wunschliste bringen würde.
Die Gerüchte um einen Abgang des zweifachen Finals-MVPs kursieren bereits seit der Trade-Deadline im Februar, als die Suns Gespräche führten - unter anderem mit Golden State. Ein Wechsel scheiterte damals auch an Durants Ablehnung eines erneuten Warriors-Abenteuers. Diesmal soll eine einvernehmliche Lösung angestrebt werden.
Durants Offensive bleibt auf Topniveau
Durant, der in dieser Saison durchschnittlich 26,6 Punkte, 6 Rebounds und 4,2 Assists erzielte, bleibt offensiv eine Ausnahmeerscheinung: Kein anderer Spieler in der NBA-Geschichte erzielte in drei aufeinanderfolgenden Jahren mindestens 25 Punkte pro Spiel - bei gleichzeitig 50 Prozent aus dem Feld und 40 Prozent von der Dreierlinie. Seine Effizienz in Sprungwürfen, Midrange-Würfe und Würfe aus dem Dribbling war ligaweit führend.
Die Suns verpassten in dieser Saison mit einer 36-46-Bilanz die Playoffs, trotz der höchsten Gehaltskosten in der NBA-Geschichte. In der Folge kam es zu strukturellen Änderungen: Brian Gregory übernahm als neuer GM, Jordan Ott als Head Coach. Ein Umbruch scheint unausweichlich - und Durant könnte der prominenteste Teil davon sein.
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