Kein MVP aus den USA seit sieben Jahren
Angestoßen wurde die Diskussion, da es seit 2018 keinen MVP aus den USA mehr gab. Damals gewann James Harden, seitdem teilten sich Giannis Antetokounmpo (2019, 2020), Nikola Jokic (2021, 2022, 2024), Joel Embiid (2023) und Shai Gilgeous-Alexander (2025) die Awards unter sich auf.
ESPN-Experte Jay Williams mutmaßte im TV, dass sich Spieler aus den USA weniger coachen lassen wollen würden. "Unsere Coaches trauen sich nicht mehr, etwas zu sagen, weil man es dann gegen sie verwenden würde", erklärte der Ex-NBA-Spieler. Als dann ein weiterer User den Clip damit kommentierte, dass die USA "soft" geworden seien, schaltete sich Durant in die Diskussion ein.
"Schwachsinn": Durant wehrt sich gegen Debatten
"Die meisten internationalen Superstars wurden von unserer Kultur beeinflusst und manche von ihnen wurden sogar von uns ausgebildet", schrieb KD auf X und verwies auf SGA sowie Embiid. "Diese Diskussion ist Schwachsinn, weil Basketball ein globaler Sport ist. Jeder lehrt es etwas anders, aber was ist denn die perfekte Ausbildung? Für mich ist das alles Geschwätz."
Eine Kritik ist immer wieder, dass Talente in den USA durch zahlreiche Turniere (AAU) verheizt würden. Für Durant ist das kein Faktor. "Es ist eine Vorbereitung für die Zeit als Profi, wo du 100 Spiele im Jahr machen musst. Je mehr du spielst, desto besser wirst. Klar kannst du auch den ganzen Tag in der Halle sein und Drills absolvieren, aber das ist auch nicht die Antwort. Es braucht die richtige Balance."
Überhaupt sei die Mehrheit der Spieler weiterhin aus den USA. Die Erfolge internationaler Superstars sieht Durant vielmehr als positives Zeichen dafür, wie global der Sport geworden ist.