Mit der Verpflichtung von Ethan Casson als neuen Teampräsidenten schlagen die Dallas Mavericks ein neues Kapitel auf - eines, das gezielt auf Fanbindung und Nahbarkeit setzen soll. Casson übernimmt künftig die operativen Geschäfte der Franchise, während der bisherige CEO Rick Welts sich verstärkt auf strategische Themen wie die Suche nach einer neuen Arena konzentriert.
"Ich werde das Thema Fanbindung zu einer meiner größten Prioritäten machen - wenn nicht sogar zur wichtigsten überhaupt", sagte Casson gegenüber dem Sports Business Journal. Sein Versprechen: zuhören, präsent sein und die Fans dort abholen, wo sie emotional gerade stehen. "Ob jemand voller Vorfreude auf die Zukunft blickt oder noch immer enttäuscht vom Doncic-Trade ist - ich will beide Gruppen ernst nehmen und erreichen."
Enttäuschung bleibt - doch Hoffnung keimt auf
Cassons Antritt erfolgt in einem angespannten Umfeld. Viele Mavericks-Fans hadern noch immer mit dem überraschenden Trade von Luka Doncic zu den Los Angeles Lakers, eine Entscheidung, die vor allem General Manager Nico Harrison in die Kritik brachte. Zwar brachte der erste Pick im Draft 2025, Cooper Flagg, neue sportliche Hoffnung - doch die Beziehung zwischen Organisation und Fanbasis bleibt angekratzt.
Mit seiner Erfahrung in Minnesota, wo er maßgeblich zur Stabilisierung der Franchise und zu vier Playoff-Teilnahmen in Folge beitrug, bringt Casson einen klaren Plan mit. Gemeinsam mit Welts will er im "Divide-and-Conquer"-Modell agieren: Casson übernimmt das Tagesgeschäft, Welts konzentriert sich auf langfristige Projekte. Die Kommunikation zwischen beiden soll dabei eng bleiben.
Stillstand im Kuminga-Poker? Warriors-Angebot zu wenig - Sign-and-Trade bleibt Option
Wagner adelt Coach Mumbru: "Macht einen Unterschied"
Nowitzki mit zwei Legenden auf dem Treppchen: All-Time Scorer der EuroBasket