Finanziell wäre ein Trade kompliziert
Laut ESPN-Insider Brian Windhorst gehört Boston zu den wenigen Teams, die sowohl ein attraktives Trade-Paket schnüren als auch weiterhin als Titelkandidat auftreten könnten. "Boston wäre auf dieser Liste, New York auch", so Windhorst in der ESPN-Sendung Get Up. Zwar habe Giannis noch keinen Trade gefordert, doch erstmals in seiner Karriere sei der zweifache MVP offen für Optionen außerhalb von Milwaukee.
Mit Jaylen Brown, Derrick White, Jrue Holiday und Kristaps Porzingis sollen laut mehreren Berichten gleich mehrere Celtics-Leistungsträger im Sommer grundsätzlich verfügbar sein. Dass diese Spieler für einen Trade bereitstehen, war bereits zuvor durchgesickert - doch die mögliche Zielperson verleiht dem Szenario eine neue Dimension.
Giannis-Trade? Möglich, aber kompliziert
Ein Deal für Antetokounmpo wäre finanziell hochkomplex, vor allem wegen der neuen Regeln rund um die sogenannte "Second Apron", die besonders teure Teams stark einschränkt. "Es gibt Hürden", räumte auch Windhorst ein, betonte aber: "In der Eastern Conference gibt es Möglichkeiten, wie man es konstruieren könnte."
Damit würde Giannis auch den schwierigeren Westen meiden: "Wenn Giannis die Kontrolle hat, dann ist ein Wechsel in den Osten am sinnvollsten", erklärte Windhorst. "Denn dort ist der Weg in die Finals einfacher." Ob die Bucks tatsächlich bereit wären, ihren Franchise-Star abzugeben, bleibt allerdings fraglich - ebenso wie die Frage, ob Boston wirklich so tief in die Trickkiste greifen will.
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