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Historischer Wemby sichert Spurs-Sieg, Cunningham mit Career High, Lakers mühelos

kicker

Wembanyama brilliert im vierten Viertel

Nach zuletzt einigen unauffälligeren Spielen hat Wembanyama sich gegen die Bulls eindrucksvoll zurückgemeldet. Der Franzose war vor allem im vierten Viertel überhaupt nicht zu stoppen und erzielte 18 Punkte im letzten Spielabschnitt, darunter zwei clutche Dreier in der Schlussminute, die schließlich den Sieg perfekt machten. Die Bulls hatten Anfang des vierten Viertels noch zweistellig geführt, trafen dann aber nur noch 28 Prozent in den letzten zwölf Minuten.

Wemby stand am Ende des Spiels bei 38 Punkten (11/19 FG, 6/9 Dreier), zwölf Rebounds, fünf Assists und fünf Blocks. Eine Statline von mindestens 35 Punkten, zehn Rebounds, fünf Assists, fünf Blocks und fünf Dreiern war zuvor in der NBA-Geschichte noch keinem Spieler gelungen.

Unterstützung bekam der Big Man durch De’Aaron Fox (21), Stephon Castle (19, 11 Assists) und Luke Kornet (16), der sein Comeback nach rund drei Wochen Pause gab. Bei den Bulls, die auf ihren Spielmacher Josh Giddey verzichten mussten, waren Kevin Huerter (23), Tre Jones (20) und Sixth Man Ayo Dosunmu (20) die besten Scorer.

Cunningham mit Karrierebestwert bei siebtem Sieg in Serie

Die Pistons bleiben dank des siebten Siegs in Serie das heißeste Team der Liga, auch wenn es gegen die Wizards die Verlängerung und eine Monster-Performance von Cunningham brauchte. Der Superstar legte einen neuen Karrierebestwert mit 46 Punkten auf, die er mitsamt zwölf Rebounds und elf Assists sogar zu einem Triple-Double veredelte. Mit seiner Effizienz wird es dabei jedoch alles andere als zufrieden sein.

Für seine 46 Punkte brauchte er unglaubliche 45 Würfe, auch von draußen ging nicht viel (2/11). Lediglich an der Freiwurflinie war er konstant (16/18). So war es auch Two-Way-Player Daniss Jenkins, der die Pistons mit einem Dreier in den Schlusssekunden in die Overtime rettete. Dort brachte erst ein Dreier von Duncan Robinson mit 1:04 auf der Uhr die Entscheidung.

Jenkins war neben Cunningham der Held an diesem Abend, mit 24 Punkten (9/17 FG) und acht Rebounds zeigte er das mit Abstand beste Spiel seiner jungen Karriere. Bei Washington zeigte CJ McCollum die beste Scoring-Leistung seiner bisherigen Saison (42, 14/25 FG), Neuzugang Cam Whitmore steuerte weitere 20 Zähler von der Bank bei. Center Alex Sarr kam zudem auf ein schönes Double-Double (15 Punkte, 15 Rebounds).

45 Würfe in einem Spiel: Cunningham führt Pistons mit verrückter Statline zum Sieg

Lakers mühelos gegen Hornets, Flaggs Career High reicht nicht

Deutlich weniger Mühe hatten dagegen die Los Angeles Lakers, die ebenfalls stark in Form sind (sechs Siege aus den vergangenen sieben Spielen). Nach einer fehlerbehafteten ersten Hälfte setzte das Team von JJ Redick sich nach der Halbzeit kontinuierlich ab und machte dank eines starken dritten Viertels (31:15) bereits alles klar.

Luka Doncic war mit 38 Punkten (14/28 FG), sechs Rebounds und sieben Assists der überragende Mann, Austin Reaves steuerte bei seinem Comeback nach drei Spielen Pause weitere 24 Punkte bei. Bei den Hornets, die weiterhin auf ihren Star LaMelo Ball verzichten müssen, war Miles Bridges mit 34 Punkten der mit Abstand beste Werfer.

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Ähnlich wenig Unterstützung wie Bridges bekam auch Rookie Cooper Flagg gegen die Bucks. Der Nr. 1-Pick legte mit 26 Punkten bei starker Quote (9/16 aus dem Feld) ein neues Career High auf, zum Sieg reichte das allerdings nicht - trotz einer zweistelligen Führung Anfang des vierten Viertels. Grund dafür war Giannis Antetokounmpo, der 15 seiner 30 Punkte im letzten Spielabschnitt erzielte. In Person von P.J. Washington (16) hatten die Mavs zwar noch die Chance auf den Ausgleich in den Schlusssekunden, er verpasste jedoch entscheidend von der Freiwurflinie.

Nach Flagg war Guard Brandon Williams (19) der beste Scorer, Anthony Davis fehlte mit seiner Wadenverletzung erneut. Bei den Bucks war nach Giannis Kyle Kuzma von der Bank der beste Werfer (26).

Heat gewinnen mit dem Buzzer, Clippers-Krise verschärft sich

Ähnlich spektakulär wie in Orlando ging es auch in Miami zu, ebenfalls mit dem besseren Ende für das Heimteam. Die Cavaliers hatten sich mit einem 36:27-Viertel gerade noch so in die Overtime gerettet und standen dort erneut mit dem Rücken zur Wand. Donovan Mitchell traf mit 0,4 Sekunden auf der Uhr allerdings einen schweren Dreier aus der Ecke, der auf Ausgleich stellte und die nächste Verlängerung verhieß. Die Heat hatten jedoch andere Pläne. Nach dem Timeout blockten sie Andrew Wiggins schön frei, der ungehindert zum Korb zog und den Ball nach einem Alley-Oop-Anspiel per Dunk zum Sieg stopfte.

Für Wiggins waren es die Punkte 22 und 23, in Abwesenheit von Tyler Herro und Bam Adebayo punktete nur Norman Powell erfolgreicher (33). Mitchell war mit 28 Punkten bester Werfer der Cavs, gefolgt von De'Andre Hunter (23). Darius Garland kam nur auf elf Zähler und musste das Spiel im dritten Viertel verletzungsbedingt verlassen. Es sah alles danach aus, als hätte er sich erneut an seinem Zeh verletzt, der ihn monatelang zum Aussetzen zwang.

Bei den Clippers verschärft sich nach der mittlerweile fünften Niederlage in Serie dagegen die Krise zusehends. Gegen dezimierte Hawks lagen die Kalifornier fast die gesamte zweite Hälfte zurück, ein Dreier von Vit Krejci mit 36 Sekunden zu spielen sorgte schließlich für die Entscheidung. Der Tscheche war an diesem Abend auch der beste Spieler der Hawks und stellte mit 28 Zählern (9/13 FG) einen neuen Karrierebestwert auf. Bei den Clippers, die verletzungsbedingt auf Kawhi Leonard verzichten mussten, war James Harden (35) der einzige Spieler in Normalform, sonst kam niemand über 13 Punkte.

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