Kevin Durant ist mit 36 Jahren immer noch einer der produktivsten Spieler der NBA. Doch das Interesse an ihm hat mittlerweile auch ganz andere Gründe. Wie Hoops Wire berichtet, haben mehrere Teams ein Auge auf den Star-Forward der Phoenix Suns geworfen, um weniger das Spielniveau als vielmehr den kommerziellen Nutzen zu steigern.
"Die meisten Teams, die ihn wollen, tun das, um Trikots zu verkaufen", zitiert das Portal einen anonymen NBA-Scout. "Er ist jetzt 36, bald 37, ich sehe keinen wirklichen sportlichen Mehrwert mehr. Er wird kein Team mehr in die Finals führen."
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Durant könne, so die Einschätzung, eher als kurzfristiger Publikumsmagnet dienen. Ein Jahr mit einem der größten Namen der Liga auf dem Parkett könne Ticket- und Merch-Einnahmen steigern. "Aber man sollte dafür nicht die Zukunft opfern. Wer über 35 ist, hat seinen Zenit in der NBA meist überschritten. Durant gehört jetzt zu dieser Gruppe", heißt es weiter.
Spurs, Heat, Rockets - aber kein Fortschritt
Durant selbst soll nach wie vor einen Wechsel zu den San Antonio Spurs bevorzugen, doch die Gespräche zwischen den Spurs und den Suns sind zuletzt ins Stocken geraten. Laut ESPN seien aktuell die Houston Rockets und Miami Heatrealistischere Optionen. Beide Franchises könnten vom Mix aus sportlichem Wert und medialem Effekt profitieren.
Dabei ist Durant sportlich noch immer stark: In der Saison 2024/25 legte der 15-fache All-Star im Schnitt 26,6 Punkte, 6 Rebounds und 4,2 Assists auf.
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