Carlisle führte die Pacers in der vergangenen NBA-Saison bis in Spiel 7 der Finals und bescherte ihnen einen Playoff-Run, der zwar nicht mit der Championship gekrönt wurde, aber weltweit begeisterte. Indiana brachte Oklahoma City bis an den Rand einer Niederlage, bevor Superstar Shai Gilgeous-Alexander und seine Thunder im Entscheidungsspiel triumphierten.
Verlängerung mitten im Umbruch
Der neue Vertrag kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Blick nach vorne von Rückschlägen begleitet ist: Tyrese Haliburton wird mit einer schweren Verletzung die komplette Saison verpassen, Myles Turner verließ das Team in der Offseason Richtung Milwaukee. Trotzdem gilt Carlisle als einer der besten Anpassungs-Künstler der Liga und als Coach, der dann am gefährlichsten ist, wenn ihm niemand etwas zutraut.
Sein Team bleibt tief, kämpferisch und unorthodox. Ob Indiana 2026 noch einmal an die Playoff-Magie anknüpfen kann, ist fraglich. Aber wer die Pacers und Rick Carlisle kennt, weiß: Unterschätzen sollte man sie nicht.
Rick Carlisle: Seine Laufbahn
Der 65-Jährige besitzt eine starke Bilanz von 993-860 Siegen in der Regular Season sowie 83-83 in den Playoffs. Seinen größten Triumph feierte Carlisle 2011, als er die Dallas Mavericks zur NBA Championship führte. Mit dem Titelgewinn als Spieler (1986 mit Boston) und als Coach gehört er zu einem exklusiven Kreis von nur elf Menschen, denen dieses Double gelang.
Seine Coaching-Karriere begann der frühere NBA-Guard bei den Detroit Pistons (2001-2003), anschließend folgten Stationen bei Indiana (2003-2007; 2021-heute) und Dallas (2008-2021). Zuvor hatte Carlisle bereits als Assistant Coach bei den Nets, Trail Blazers und Pacers gearbeitet.
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