GM Harrison unschuldig?
Der Trade Luka Doncics nach Kalifornien liegt bereits ein knappes Vierteljahr zurück. Die NBA-Welt beschäftigt der Move allerdings bis heute. Im Podcast "Club 520" mit Ex-NBA-Spieler Jeff Teague äußerte sich nun auch Spielerlegende Gary Payton zur Causa.
Der Hall-of-Famer nahm dabei überraschend eine verteidigende Rolle gegenüber General Manager Nico Harrison ein. Der Sportfunktionär der Dallas Mavericks gilt als Hauptverantwortlicher für den Trade - das zweifelt Payton nun allerdings an.
"Was die Menschen nicht verstehen ist, dass er Präsident und General Manager ist. Er kann diese Entscheidungen nicht allein treffen." Stattdessen habe der Eigentümer der Franchise das letzte Wort. "Er hat die Entscheidungen deshalb getroffen, weil sie ihm aufgetragen wurde, er sollte das tun - und er hat es getan."
Payton und Harrison kennen sich gut
Payton schien es auch aus besonderem Grund ein Anliegen gewesen zu sein, Harrison in Schutz zu nehmen. "Ich fühle mit Nico. Nico war bei Nike mein Ansprechpartner, er ist wie ein kleiner Bruder für mich. Er hat immer zu mir aufgeschaut."
Payton selbst hatte während seiner Karriere einen vergleichbaren Trade am eigenen Leib erfahren müssen. Nach über zwölf Jahren bei den Seattle Supersonics tradete ihn die Franchise während der Saison nach Milwaukee. Später absolvierte er ähnlich wie Doncic auch eine Saison bei den Lakers.
In seiner Karriere wurde Gary Payton neunmal zum All-Star gewählt, zudem schaffte er es ebenfalls neunmal in All-NBA-Teams. Sohn Gary Payton II. spielt ebenfalls in der NBA für die Golden State Warriors.
LeBron baut eigenen Rekord weiter aus: Das sind die All-NBA-Teams der Saison 2024/25
Millionen-Upgrade für Cunningham: Dieser Award macht’s möglich
"Unter seinem Niveau": LeBron-Berater schießt gegen MJ-Agenten zurück