Max-Vertrag für Banchero rückt näher
Nach einer durchwachsenen Saison (41-41) und dem erneuten Erstrunden-Aus in den Playoffs wollen die Orlando Magic ihren nächsten Schritt machen. Präsident Jeff Weltman kündigte unlängst eine "Win-now"-Mentalität an. Doch die finanziellen Möglichkeiten sind in diesem Sommer stark eingeschränkt. Orlando droht, ein sogenanntes "First Apron"-Team zu werden - mit klaren Grenzen bei Neuverpflichtungen und Kaderumbau.
Ein möglicher Ausweg: Die Magic könnten mehrere Team-Optionen ablehnen, um Zugang zur Non-Taxpayer-Midlevel-Exception (bis zu 14,1 Millionen Dollar) zu erhalten. Betroffen davon wären laut Orlando Magic Daily unter anderem Moe Wagner (11 Mio. Dollar), Gary Harris (7,5 Mio. Dollar), Cory Joseph (3,5 Mio. Dollar) und Caleb Houstan (2,2 Mio. Dollar). Zwar hätte Orlando weiterhin die "Bird Rights", um diese Spieler auch nach einem Verzicht erneut zu verpflichten - doch jeder Dollar zählt im Ringen um Flexibilität.
Wagners Zukunft offen - Bancheros Max-Vertrag rückt näher
Insbesondere Wagner, der sich in Orlando als zuverlässiger Big Man etabliert hat, könnte unter den finanziellen Zwängen leiden. Um Platz für mögliche Verstärkungen wie Nickeil Alexander-Walker zu schaffen, müsste die Franchise möglicherweise auf seine Dienste verzichten oder eine deutlich günstigere Einigung erzielen.
Langfristig steht der Klub ohnehin vor steigenden Ausgaben: Neue Verträge für Franz Wagner und Jalen Suggs sind bereits eingepreist, und auch Paolo Banchero soll zeitnah einen Maximalvertrag erhalten. Mit Blick auf 2027 könnten die Magic schnell an ihre finanziellen Grenzen stoßen.
Die Entscheidung über Wagners Team-Option fällt spätestens am 29. Juni - und dürfte ein erstes Signal dafür liefern, wie aggressiv Orlando diesen Sommer wirklich plant.
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