19 Punkte gegen Sacramento, 18 gegen die Raptors. Wie schon im Vorjahr kann da Silva in Las Vegas überzeugen und unter Beweis stellen, dass eigentlich zu gut für das Sommerturnier in der Wüste ist. Verschwendete Zeit ist es dennoch nicht, wie auch der Deutsche nach der Partie gegen Toronto betonte.
"Ich fühle mich auf dem Feld wohler. Ich will mein Ballhandling verbessern und immer die richtige Entscheidung aus dem Pick’n’Roll treffen. Ich habe hier den Ball etwas häufiger in der Hand, entsprechend muss ich mehr Verantwortung übernehmen", fasste da Silva seine bisherigen Auftritte zusammen.
Gegen Toronto wurden zwar auch je sechs Ballverluste und Fouls verbucht, damit kann man in Orlando aber leben. "Er soll Chancen bekommen, die es während einer Saison nicht gibt", betonte Summer-League-Coach Ameer Bahhur. "Solche Erfahrungen sind wertvoll und werden sich in der Saison auszahlen."
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Während der Saison trat da Silva als reiner Rollenspieler auf, der selbst kaum den Ball in der Hand hat, in Las Vegas ist dies anders. Das dürfte nicht dazu führen, dass da Silva auch während der "richtigen" Spiele viel kreiert, doch die Vorsaison zeigte, wie schnell es durch diverse Verletzungen gehen kann. Damals wurde da Silva plötzlich in eine größere Rolle gedrängt und machte seine Sache teilweise sehr gut.
Der 24-Jährige absolvierte 74 Partien und stand durchschnittlich 22 Minuten auf dem Feld. Dabei gelangen ihm 7,2 Punkte sowie 3,3 Rebounds bei einer Feldwurfquote von 41,2 Prozent. Coach Bahhur glaubt, dass noch mehr drin ist. "Er hat es gut gemacht und den Korb attackiert, wenn wir es gebraucht haben. Tristan hat gezeigt, dass sein Spiel wächst und das ist das Ziel."
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