Beal hat eine No-Trade-Klausel
Die Phoenix Suns planen laut mehreren Berichten, Star-Guard Bradley Beal zur kommenden Saison nicht mehr im Kader zu haben. Wie John Gambadoro von Arizona Sports berichtet, ist der Klub aktiv auf der Suche nach Möglichkeiten, sich vom 31-Jährigen zu trennen. "Sie wollen ihn zu 100 Prozent nicht zurückhaben", so der Insider.
Beal war demnach auch Thema im Auswahlprozess für den neuen Headcoach. Den Bewerbern sei explizit die Frage gestellt worden: "Was würden Sie mit Beal machen?" Das zeigt: Die Verantwortlichen sehen in ihm keine zentrale Säule mehr für die Zukunft.
"Untradeable": Vertrag macht Abgang kompliziert
Ein Problem stellt jedoch Beals Vertrag dar. Der frühere Wizards-Star gilt aufgrund seines hohen Gehalts und seiner vollen No-Trade-Klausel als praktisch "untradeable". Ein Buyout wäre nur möglich, wenn Beal auf einen Teil seines Geldes verzichtet - laut Gambadoro ein äußerst unwahrscheinliches Szenario. "Wenn er einem Buyout nicht zustimmt, könnten sie am Ende auf ihm sitzen bleiben."
In der vergangenen Saison absolvierte der dreimalige All-Star nur 53 Spiele für Phoenix und legte dabei 17,0 Punkte, 3,7 Assists und 3,3 Rebounds im Schnitt auf. Trotz des namhaften Trios Beal, Devin Booker und Kevin Durant verpassten die Suns die Playoffs - und stehen nun vor einem tiefgreifenden Umbruch.
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