Noch immer haben die Warriors keinen neuen Spieler unter Vertrag genommen, die zähen Verhandlungen mit Restricted Free Agent Jonathan Kuminga blockieren weiter die Signings von Al Horford, De’Anthony Melton und Gary Payton II. Der Trainingsauftakt ist aber nur noch sechs Wochen entfernt, Stephen Curry gibt sich dennoch entspannt.
"Das ist nicht gewöhnlich, ich verstehe das", sagte Curry am Rande seines Nachwuchs-Camps gegenüber dem San Francisco Chronicle. "Ich habe aber Vertrauen in die Identität, die wir im letzten Drittel der vergangenen Saison aufgebaut haben."
Nach dem Trade für Jimmy Butler kletterten die Warriors von Platz zwölf im Westen noch in die Play-Ins, in Runde eins wurde dann 2-Seed Houston in sieben Spielen ausgeschaltet. In den Conference Semifinale verletzte sich dann Curry, sodass die Warriors gegen Minnesota in fünf Spielen die Segel streichen musste.
Curry glaubt an das Team - und mahnt
"Wir haben ein gutes Team", ist sich Curry sicher, gab aber auch an, dass es Verstärkungen brauche, um das "nächste Level" zu erreichen. Der 37-Jährige hatte sich in den Playoffs eine Oberschenkelverletzung zugezogen, diese mache nun aber keine Probleme mehr.
Der Point Guard geht in seine 17. Saison mit den Warriors und agiert noch immer auf Top-Niveau. In der Vorsaison wurde Curry wieder ins All-NBA Second Team gewählt, durchschnittlich verbuchte der zweifache MVP 24,5 Punkte sowie 6,0 Assists bei einer Dreierquote von 39,7 Prozent.