Agit Kabayel und Trainer Sükrü Aksu verbindet weit mehr als nur eine professionelle Beziehung zwischen Boxer und Trainer, Kabayel selbst bezeichnete seinen Coach als eine Art Vaterfigur. Wie gut die beiden miteinander harmonieren, zeigt sich aber nicht nur in der Vorbereitung auf einen Kampf, sondern auch währenddessen.
Die Kommunikation in den Ringpausen in der Ecke kann oftmals den entscheidenden Impuls bringen, um einen Kampf maßgeblich zu verändern. "Ich weiß schon, wie ich damit umzugehen habe. Aber die Leute, die es zum ersten Mal sehen, die sind meistens wirklich überrascht", sagte Kabayel im Interview mit DAZN.
Was er meint? "Die verstehen erst dann, wie gut wir harmonieren, wie gut es zusammenpasst, wenn die einmal das beobachten; das Geschehen in der Ecke und die Anweisungen, die er mir gibt. Es harmoniert perfekt." Gemeinsam konnten sie so bereits große Erfolge feiern, alle 26 Profikämpfe gewann Kabayel bislang.
Aksu selbst hebt hervor, wie sehr sein Schützling ihm vertraut. "Ich kann mit dem machen, was ich will. Das ist aber, weil Agit funktioniert. Ich habe wirklich gute Kämpfer gehabt, wirklich sehr gute, die auch Weltniveau waren. Aber die haben nicht funktioniert", betonte Aksu.
Kabayel jedoch setze genau das um, was ihm der Trainer vorgibt. "Er sagt immer zu mir: 'Trainer, ich höre nur deine Stimme, sonst keine.' Und das ist perfekt, das klappt einwandfrei", lobt Aksu. "Und solange das klappt, ist es top." Was aber nicht heißt, dass es keine Diskussionskultur in der Beziehung zwischen den beiden gebe.
"Die Diskussion ist immer da und das ist auch gut so, weil es hilft", stellt Aksu klar. "Er bremst mich sehr oft, wenn ich hart trainieren will. Ich bremse ihn auch oft, was er nicht machen soll und das passt schon."
Am 10. Januar wollen Kabayel und Aksu ihren nächsten großen Moment zelebrieren, in Oberhausen trifft Kabayel auf den ungeschlagenen Polen Damian Knyba. Fans sehen den Kampf exklusiv bei DAZN - jetzt für 9,99 Euro unter "Mein Konto" hinzubuchen!