Um einen Boxkampf zwischen Tyson Fury und Anthony Joshua gibt es immer wieder Spekulationen. Nun gab es Berichte, dass die sogenannte "Battle of Britain" beschlossene Sache sein soll. Dies nahm Eddie Hearn, Promoter von Joshua, nun zum Anlass, um einige Dinge klarzustellen.
"Völlig falsch. Es ist absolut nichts mit Anthony Joshua unterschrieben, um als nächstes gegen Tyson Fury zu kämpfen. Es ist nichts vereinbart", sagte Hearn deutlich im Interview auf dem YouTube-Kanal The Stomping Ground.
Zuvor hatte Journalist Gareth A Davies von Talksport behauptet, dass der Kampf zwischen Fury und Joshua fix sei. "Hinter den Kulissen ist er unter Dach und Fach. Das weiß ich aus zuverlässiger Quelle", sagte er.
Ihm zufolge soll auch der Broadcaster feststehen: "Er wird auf Netflix zu sehen sein. Es ist vereinbart. Sie arbeiten darauf hin, aber beide wollen den Kampf. Er steht auf dem Plan und wird stattfinden", sagte Davies.
Hearn räumt ein, dass die beiden Lager im Austausch waren, jedoch schriftlich nichts vereinbart worden sei. "Es gab Gespräche, tiefgehende Gespräche vor dem Unfall, aber seitdem gab es keine wirklichen Gespräche über diesen Kampf", erklärte Hearn. Dessen Schützling erholt sich gerade von einem Autounfall.
Joshua war Ende der vergangenen Jahres in Nigeria in einen Autounfall verwickelt. Dabei verunglückten zwei Freunde des Boxers. AJ selbst war mehrere Minuten bewusstlos, bevor er geborgen wurde.
Ob der 36-Jährige überhaupt noch einmal in den Ring steigen werden wird, ist nicht gesichert. Sein voller Fokus gelte derzeit dem körperlichen Aufbau nach dem Unfall.
Fury hat dagegen wieder einmal sein Comeback aus dem Ruhestand angekündigt. Der Gypsy King bereitet sich auf den Fight gegen Arslanbek Makhmudov vor. Am 11. April steigen die beiden im Londoner Wembley-Stadion in den Ring.