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"Dann findet der Kampf nicht statt!" - Zoff um Austragungsort von Fury vs. Joshua

DAZN

Der Streit um den Austragungsort des Boxkampfes zwischen Tyson Fury und Anthony Joshua spitzt sich zu. AJs Promoter Eddie Hearn pocht weiter darauf, dass der Fight in England stattfinden wird und machte eine klare Ansage.

"Alle wollen den Kampf in New York austragen, außer Anthony Joshua und mir. Wir stehen unter enormem Druck", sagte Hearn im Punch-Podcast

Demnach würden vor allem Turki Alalshikh, Vorsitzender der saudi-arabischen Unterhaltungsbehörde, sowie Broadcaster Netflix darauf drängen, dass sich Fury und Joshua in den USA im Ring gegenüber stehen. Immer wieder wird der Madison Square Garden in New York als möglicher Veranstaltungsort genannt.

Netflix und Co. erhoffen sich davon einen noch höheren kommerziellen Erfolg. Die Lager von Fury und Joshua hätten sich jedoch auf die Austragung in Großbritannien geeinigt. Hearn zufolge soll die von vielen herbeigesehnte “Battle of Britain” unbedingt dort stattfinden.

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Hearn: "Hätten den Vertrag nicht unterschrieben, wenn ... "

"Ich stimme ihren Argumenten nicht zu, aber ich bezahle das Geld ja nicht. [...] Aber wir hätten den Vertrag nicht unterschrieben, wenn der Kampf in Amerika stattfinden würde", sagte er.

Hearn drohte sogar den Kampf platzen zu lassen: "Wenn sie diesen Kampf ankündigen, ohne dass eine Vereinbarung über den Wechsel des Veranstaltungsorts vorliegt, wird es keinen Kampf geben", sagte er und schob nach: "Und wir bluffen nicht."

Der Promoter von AJ stellte klar, dass ein großer Geldbetrag nötig wäre, um die Zustimmung für die Verschiebung in die USA zu erhalten. "Wir wollen die Summe so hoch treiben, dass sie einfach sagen: 'Ach, weißt du was? Lasst es uns einfach in England machen.' Das ist unser Traumszenario. Aber vielleicht zahlen sie das Geld, und dann haben wir keine Wahl", sagte Hearn.

Die Parteien müssen sich wohl bald einigen. Der Kampf zwischen Fury und Joshua ist noch in diesem Jahr geplant. Beide hatten sich daher für den Juli Aufbaugegner ausgesucht. AJ setzte sich gegen Kristian Prenga durch und knockte den Albaner in Runde zwei aus. Fury besiegte ebenfalls Ende Juli den Polen Mariusz Wach per technischen K.o. in der siebten Runde.