Oleksandr Usyk wird in seinem vermutlich letzten Kampf nicht gegen Tyson Fury antreten. Usyks Manager Sergey Lapin schloss einen Trilogie-Kampf gegen den "Gypsy King“ aus.
"Ich sehe darin nicht wirklich einen Sinn“, sagte Lapin im Gespräch mit Sky Sports News über einen möglichen dritten Fight zwischen Usyk und Fury. "Oleksandr hat Fury bereits zweimal besiegt und im Ring alle Fragen beantwortet", stellte er klar.
Usyk hat am vergangenen Freitag seine Pläne, weiter zu kämpfen, bestätigte, nachdem er seine vereinigten WBA-, WBC- und IBF-Titel im Schwergewicht niedergelegt hatte. Dadurch wurde Agit Kabayel zum WBC-Weltmeister, dem ersten deutschen Weltmeister im Schwergewicht seit Max Schmeling vor 94 Jahren.
Die Gerüchte darüber, gegen wen der Star in einem Abschiedskampf antreten könnte, reichten bislang von einem Rückkampf gegen Rico Verhoeven bis hin zu Deontay Wilder und zuletzt auch Fury.
Getty Images
"Es ist möglich. Aber ehrlich gesagt […] glaube ich, dass dieses Kapitel abgeschlossen ist und dieser Kampf heute nicht mehr das gleiche Interesse weckt“, erklärte Lapin.
Usyk hatte Fury im Jahr 2024 in einer spektakulären Zweikampfserie zweimal besiegt und sich dabei bereits bei ihrem ersten Aufeinandertreffen den Status als unangefochtener Weltmeister gesichert.
Fury war zwischenzeitlich zurückgetreten, bestritt im April dieses Jahres aber sein Comeback. Dabei zeigte er eine starke Leistung und ließ Arslanbek Makhmudov keine Chance.
Der Brite wird diesen Monat zum zweiten Mal in diesem Jahr in den Ring steigen. In Thailand wird er gegen Mariusz Wach antreten. Dann soll es im Herbst zum lang erwarteten Duell mit Anthony Joshua kommen.
Für Usyk bleibt nach seiner Absage an Kabayel weiter die Möglichkeit eines Rückkampfes gegen Rico Verhoeven. Den Niederländer hatte er im Mai vor den Pyramiden in Ägypten nach einer kontrovers diskutierten Schiedsrichter-Entscheidung besiegt.