
Der Kampf der beiden britischen Boxer Tyson Fury und Anthony Joshua wird nicht in Großbritannien stattfinden. Wie die Daily Mail berichtet, haben die beteiligten Parteien an der "Battle of Britain" einen Vertrag für einen Kampf in den USA unterschrieben.
Demnach werden die beiden Boxer am 20. November im Madison Square Garden in New York in den Ring steigen. Der Fight soll zur Prime Time in den USA stattfinden. Britische und Europäische Fans würden das Spektakel damit in den Morgenstunden in der Nacht von Freitag, 20. November, auf Samstag, 21. November, sehen.
“Sehr, sehr bald gibt es große Neuigkeiten. Ein großer Kampf steht bevor. Es ist der, auf den ihr alle gewartet habt. Die Ankündigung steht kurz bevor, also bleibt dran!“, sagte Tyson Fury am Montag in seiner Instagram-Story.
Der Kampf soll an einem Freitagabend stattfinden, um Überschneidungen mit großen amerikanischen Sportveranstaltungen zu vermeiden und die Reichweite in den USA zu maximieren. Turki Alalshikh, Vorsitzender der saudi-arabischen Unterhaltungsbehörde, sowie Broadcaster Netflix hätten darauf gedrängt, den Fight in den USA auszutragen,
Eddie Hearn, Promoter von Anthony Joshua, hatte sich zuletzt noch vehement gegen die Austragung in den USA gewehrt und auf die unterzeichneten Vorverträge gepocht. Eine Einigung wollte er gegenüber der Daily Mail nicht bestätigen, stimmte aber versöhnliche Töne an.
"Tyson Fury hat zugestimmt, den Kampf in Amerika auszutragen, und wir haben das derzeit noch nicht getan. Wir erörtern gerade einen Fahrplan, wie eine Änderung der Vereinbarung aussehen könnte, und wenn sie alle Punkte umsetzen, die wir besprochen und grundsätzlich vereinbart haben, dann denke ich, dass die Chancen sehr gut stehen, dass der Kampf in Amerika stattfindet", sagte er.
Derweil sollen die Vorbereitungen für die offizielle Ankündigung bereits laufen. Fury-Manager Spencer Brown hatte zuvor schon angekündigt, dass sich die beteiligten Parteien dafür etwas Besonderes ausdenken würden. Box-Fans können die Präsentation des Fight an einem berühmten britischen Wahrzeichen erwarten, "wie sie sie noch nie zuvor gesehen haben".



