
Bei Spencer Brown, Manager von Tyson Fury, wächst allmählich der Unmut, dass der Fight zwischen Fury und Anthony Joshua noch nicht offiziell angekündigt wurde. Dass die “Battle of Britain” zwischen den beiden Schwergewichtsboxern stattfinden wird, ist klar. Unklar erscheint jedoch Ort und Datum.
"Wir wollen einfach nur, dass es endlich angekündigt wird. Die Leute langweilen sich langsam. Wir laufen Gefahr, die Leute wirklich zu langweilen´", sagte Brown gegenüber Sky Sports. Beim Manager hätten sich in der vergangenen Woche Zweifel eingestellt: "Jetzt ist es ein bisschen besorgniserregend, dass die Dinge nicht weiter vorangekommen sind. Wir müssen diesen Kampf auf die Beine stellen", sagte er.
Grund für die Verzögerung ist die Unstimmigkeit über den Austragungsort. Ursprünglich war geplant, dass der Fight im Wembley Stadion stattfinden wird. Die Seite von Anthony Joshua um Promoter Eddie Hearn pocht auf die Einhaltung der Vorverträge. Broadcaster Netflix will den Kampf dagegen den Kampf zur Prime Time in den USA ausstrahlen und präferiert deswegen den Madison Square Garden.
"Wir reiten jetzt schon seit Monaten auf einem toten Pferd herum. Wir haben gewartet und gewartet, um den Kampf in Wembley auszutragen. Die Hoffnung schwindet, dass es in Wembley stattfinden wird. Es muss eine Entscheidung getroffen werden. Lasst uns den Kampf austragen, wo auch immer es sein mag – sei es in Timbuktu oder im Wembley-Stadion", stellte Brown klar.
Einen Bericht der Daily Mail zufolge ist der 20. November für den Kampf vorgesehen. Aufgrund der Zeitverschiebung nach New York City würde das bedeuten, dass europäische Fans den Fight in der Nacht von Freitag auf Samstag sehen würden.
Fury selbst kündigte via Instagram zu Beginn der Woche “große Neuigkeiten” an. "Ich kann nur sagen: Wir sind bereit, loszulegen, wir sind bereit zu kämpfen", sagte Fury-Manager Brown. Ihm zufolge wolle sein Schützling diese Woche ins Trainingslager einsteigen.
"Ich glaube, alles ist startklar. Die Koffer sind gepackt. Das gesamte Team ist bereit. Wir haben an alles gedacht. Jetzt warten wir nur noch auf den Startschuss", sagte er.



