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Suljovic legt gegen Cullen nach: "Was ist das für ein Kerl?"

kicker

"Man muss ehrlich sagen, das ist der Weltmeister. Das ist ein guter Dartsspieler, der beschwert sich wegen nichts, spielt einfach sein Spiel. Ich habe großen Respekt vor ihm. Gewisse Leute sollen sich anschauen, wie respektvoll und seriös er auftritt mit 18 Jahren. Dieser Kerl redet mit den Dartpfeilen - und ich tue das auch", sagte Mensur Suljovic nach seiner 0:4-Niederlage gegen Weltmeister und WM-Topfavorit Luke Littler bei DAZN.

Es war natürlich offensichtlich, an wen der Österreicher seine Worte richtete. Es ging um Joe Cullen, den er in der zweiten Runde ausgeschaltet hatte und von dem er anschließend aufgrund seiner Spielweise und seines Tempos scharf kritisiert worden war.

"Er ist ein sehr guter Freund von mir. Aber diese Aussagen, Verbrecher, Cheater ... Was ist das für ein Kerl? Was soll ich jetzt sagen über ihn?", fragte Suljovic im Interview. "Schade, dass er ausgeschieden ist, wir sehen uns beim Players Championship. Was soll diese Aussage? Ich habe ihm nichts getan. Ich habe mich gefreut. Joe, ich wünsche dir und deiner Familie von Herzen nur das Beste. Ich habe dich niemals provoziert. Ich habe niemals etwas Falsches gemacht, was die PDC nicht erlaubt. Was du im Kopf hast, behalte das für dich."

Suljovic offenbart private Probleme

Cullen spielte kein gutes Jahr, musste vielleicht auch deswegen seinen Frust herauslassen. Aber dem hielt Suljovic, der nur noch die Nummer 54 der Welt ist, gegen: "Ich spiele zwei schlechte Jahre. Ich habe privat Probleme, mit meinem Bruder, mit meiner Mama, mit allem. Aber das ist keine Ausrede. Wir spielen beide eine schlechte Saison."

Der Österreicher hat sich mit seinen zwei Siegen bei der WM zumindest wieder auf großer Bühne zurückgemeldet. Daran will er nun anknüpfen. "Ich habe viele private Probleme gehabt, aber ich hoffe, dass ich die nächsten zwei, drei Jahre zurückkomme. Das Spiel ist geblieben, du hast es drin oder du hast es nicht drin. Ich habe Premier League gespielt, habe die besten Spieler auf der Welt bezwungen", erinnerte sich der Österreicher an seine besten Zeiten zurück.