Schon mit seinen 13 Nominierungen hatte Clair Obscur: Expedition 33 eine Bestmarke aufgestellt. Neun Awards gingen in der Nacht auf Freitag letztlich auch an das rundenbasierte Rollenspiel des französischen Entwicklers Sandfall Interactive. Ebenfalls ein neuer Rekord, den zuvor The Last of Us Part II gehalten hatte - mit seinen sieben Auszeichnungen im Jahr 2020.
Clair Obscur: Expedition 33 wurde nicht nur Game of the Year, sondern unter anderem auch für die beste Regie, die beste Musik und als bestes Indie-Spiel prämiert. Hauptdarstellerin Jennifer English erhielt zudem den Award für die beste Performance. Mitfavoriten wie Death Stranding 2 oder Ghost of Yotei gingen bei der einseitigen Titelflut derweil leer aus.
Mario Kart World schlägt FC 26 und F1 25
Apropos leer ausgegangen: Dieses Schicksal ereilte auch EA SPORTS, obwohl das Studio aus Vancouver gleich zweimal in der Kategorie "Bestes Sport-/Rennspiel" nominiert war. EA SPORTS FC 26 und F1 25 mussten jedoch Nintendos Mario Kart World den Vortritt lassen.
Als bester Multiplayer-Titel wurde Arc Raiders ausgezeichnet, zum besten eSport-Spiel gewählt wurde Counter-Strike 2. Passend dazu holte die CS2-Mannschaft von Vitality den Team-Award. Die Franzosen gewannen 2025 zahlreiche Titel - so etwa bei den IEM in Katowice und beim Major in Austin.
Bester eSportler ist der südkoreanische LoL-Profi Ji-Hoon 'Chovy' Jeong. Mit Gen.G siegte er in diesem Jahr sowohl beim MSI als auch beim Esports World Cup und in der LCK. Bei Worlds scheiterten er und sein Team allerdings im Halbfinale an KT Rolster - T1 triumphierte später einmal mehr.
Die Fans sehen Clair Obscur nicht vorne
Die Nominierten-Auswahlen der Game Awards werden von mehr als 100 Spiele-Medien und Influencern erstellt. Die finalen Entscheidungen basieren zu 90 Prozent auf den Stimmen der Fachjurys und zu 10 Prozent auf der Community. Ausnahme: Die Auszeichnung "Player's Voice", die komplett dem Fan-Voting unterliegt. Dabei setzte sich Wuthering Waves durch - vor Clair Obscur.