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Endlich erlöst? EA SPORTS sagt KI und Volley-Bug den Kampf an

kicker

"Wenn das eSport ist, dann will ich kein eSportler sein", hielt Bayern-Profi Furkan Kayacik während der Weihnachtszeit fest: Ein unhaltbarer Volley-Bug hatte es bis in internationale eSport-Wettbewerbe geschafft und war dort einigen Profis sauer aufgestoßen. Schließlich hatte EA SPORTS schon Wochen zuvor angekündigt, die Mechanik unter Kontrolle gebracht zu haben.

Nun soll damit endgültig Schluss sein. Im neuesten FC-26-Patch nimmt der Entwickler sich der spielbrechenden Traumtore erneut an. Die Genauigkeit akrobatischer Schüsse nach Flicks wird reduziert. Ein seit Wochen erwarteter Schritt, der die lang ersehnte Besserung bringen könnte.

KI im Fokus: Weniger Defensive, mehr Zug nach vorn

Ebenso sehnten weite Teile der Community eine Anpassung der KI-Verteidigung herbei. Zu stark agierten die computergesteuerten Kollegen und Gegner für zahlreiche Spieler. Sie können aufatmen: EA SPORTS reduziert die Reaktionszeit der KI-Verteidiger. Dadurch sollen sich mehr Anspieloptionen bieten und die Offensive flüssiger werden.

Zusätzliche Anpassungen gibt es für Ultimate-Team-Spieler in Squad Battles. Hier erhöht der Entwickler das Tempo, indem die gegnerischen NPC-Mannschaften weniger Fokus auf Ballbesitz legen. Stattdessen soll es mit mehr Zug in Richtung eures Tores gehen.

Da kommt es fast wie gerufen, dass das Studio aus Vancouver auch defensive Verbesserungen verspricht. Rempler mit der Schulter werden effektiver. Besonders Unterschiede in der Physis zweier rangelnder Avatare werden mehr zum Tragen kommen. Dazu gesellen sich automatisierte Befreiungsschläge, wenn der Ball auf oder kurz vor der Torlinie unterwegs ist. Verteidiger sollen solche Szenen häufiger bereinigen, statt mit dem Ball ins eigene Tor zu stolpern.

Eine kleine Korrektur erhalten zudem die Beschleunigungstypen. Genauer gesagt, geht es um die lang anhaltenden Beschleunigungen. Diese wurden nicht bei allen Profis korrekt ausgelöst, die über sie verfügen sollten. Außerdem gibt es Anpassungen bei der Minimalgröße, die Avatare haben müssen, um als "lengthy" eingestuft zu werden: 1,85 Meter für Männer und 1,65 Meter für Frauen.

Eckball-Trophäen nehmen Abschied

Ausgeräumt wird zudem ein Fehler der amüsanten Art. Wochenlang war Spielern bei einigen Eckbällen von der rechten Seite die Sicht durch Stadiondekorationen versperrt. Ob die teils an atomare Explosionen erinnernde Abendsonne, die ähnliche Beschwerden mit sich brachte, auch angepasst wird, ist indes unklar.

In Ultimate Team steht Usern demnächst ein gänzlich neuer Bildschirm im Menü zur Verfügung. "Neue Veröffentlichungen" heißt die Übersicht, in der es wenig überraschend um die aktuellsten Promos geht. Auf einen Blick sollen hier die neuesten Karten einzusehen sein. Allerdings wird die Ergänzung erst im Zuge eines Server Releases "einige Wochen nach dem Title Update" online gehen.

Mehr Infos bei Verlängerungen - Fliegen Trainer früher?

Sofort implementiert werden indes die Anpassungen für den Karrieremodus. Auch hier setzt EA SPORTS auf zusätzliche Informationen. In der Mannschaftsübersicht wird künftig zwischen generellen Infos und Vertragsdetails unterschieden. Hier besonders spannend: die Bereitschaft der Spieler, ihre Kontrakte zu verlängern.

Auf jeden Fall verlängert werden die Verträge der Heros und Ikonen im Karrieremodus. Bis zu drei Jahre laufen die Arbeitspapiere der Stars vergangener Zeiten nun. Trainer hingegen könnten früher in die Bredouille kommen. Zumindest hat der Entwickler die Logik der Jobsicherheit angepasst, wenn die Anstellung eines Coaches gefährdet ist.

Einen Überblick über alle Pitch Notes gibt es hier.