Christof von Burg überzeugt in der Swiss League mit Top-Statistiken: 95,7 % Fangquote und 1,45 Gegentore pro Spiel. "Es wäre absurd, ohne den statistisch besten Goalie der Swiss League weiterzuplanen, wenn wir ihn sowieso schon unter Vertrag haben", so SCB-Sportchef Piceci.
Ob von Burg noch in dieser Saison sein Debüt in der National League geben wird, ist ungewiss. Headcoach Heinz Ehlers zeigt sich nach der 0:1-Niederlage nach Verlängerung gegen den HC Ambri-Piotta zurückhaltend: "Wir haben in den letzten sieben Spielen sechs Mal gepunktet, warum sollten wir anfangen zu experimentieren?" Die Chancen, dass Ehlers den jungen Torhüter in seiner verbleibenden Amtszeit testet, scheinen gering.
Neben der Torhüterfrage plant der SC Bern auch die Ausländerlizenzen neu. Piceci möchte kommende Saison mit zwei ausländischen Verteidigern und vier Stürmern starten. Ob der Club erneut eine Lizenz für einen Torhüter benötigt, bleibt offen. Die Verträge von Adam Reideborn, der eine Ausländerlizenz beansprucht, und Sandro Zurkirchen laufen aus. Entscheidungen zu Verlängerungen wurden bislang nicht getroffen.
Eines steht fest: "Nächste Saison wird Christof von Burg sicher hier in Bern sein, entweder auf dem Eis oder als Back-up", betonte Piceci gegenüber hockeyfans.ch. Zudem wird der SCB künftig keine vier Torhüter mehr gleichzeitig unter Vertrag haben.