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Die starke Torserie von Lemieux in der National League ist gerissen

kicker

In den ersten vier Spielen des neuen Jahres traf der US-Kanadier gleich sechsmal. Am vergangenen Freitag krönte er seine Form mit einem Hattrick beim 5:1-Sieg des HCD gegen den Tabellenzweiten Lausanne. Seine Torserie riss erst im letzten Spiel gegen die SCL Tigers, nachdem er zuvor in sechs NL-Partien in Folge immer mindestens einmal hatte treffen können.

Die aktuelle Bilanz von Lemieux kann sich sehen lassen: Nach 20 Spielen hat er bereits zehn Tore erzielt. Das ist ein deutlicher Kontrast zu seiner desaströsen Bilanz der Vorsaison, in der er in 18 Spielen ohne Tor blieb und nur eine Vorlage lieferte. Stattdessen machte er vor allem durch Provokationen und eine Sperre in den Playoffs gegen die ZSC Lions auf sich aufmerksam, als er einen Linesman während eines Fights traf. Die Kritik an HCD-Sportchef Jan Alston, der Lemieux einen Dreijahresvertrag gab, war daher massiv.

Doch diese Zeiten scheinen vorbei zu sein. Nach dem Spengler-Cup-Sieg, bei dem Lemieux zwar torlos blieb, aber entscheidend vor dem gegnerischen Tor störte, hat sich der Stürmer zu einer wichtigen Säule des Teams entwickelt. "Letzte Saison war es ein Krampf für mich. Zeitweise auch diese. So ist es im Hockey. Es kommt in Wellen. Und ich habe wirklich gutes Coaching, seit ich hierhergekommen bin", erklärte Lemieux im Mysports-Interview. "Die Pucks gehen rein. Und noch wichtiger: Ich bin happy und habe ein Baby daheim. Alles in meinem Leben ist ziemlich positiv. Und das Team gewinnt, was noch wichtiger ist als meine Tore. Doch es ist hübsch."

Die Leistungsexplosion freut nicht nur Lemieux, sondern auch den HC Davos. Trainer Josh Holden kann seinen Stürmer inzwischen bedenkenlos einsetzen, selbst wenn andere Importspieler wie Matej Stransky verletzt oder krank ausfallen. Mit seiner Erfahrung aus 307 NHL-Spielen, 74 NHL-Punkten und beeindruckenden 548 Strafminuten entwickelt sich Lemieux zur wertvollen Option für die bevorstehenden Playoffs. Trotz starker Konkurrenz im Kader, darunter Filip Zadina (20 Tore) und Adam Tambellini (11 Tore), hat sich Lemieux seinen Platz erkämpft.