Der Auftritt der New Jersey Devils mit den Schweizern Nico Hischier, Timo Meier und Jonas Siegenthaler geriet bei den New York Islanders zum Debakel. Obwohl New Jersey deutlich mehr Torschüsse verzeichnete als der Gegner, setzte es eine herbe 0:9-Niederlage. Matchwinner aufseiten der Islanders war Anthony Duclair, der mit drei Toren und zwei Assists glänzte. Für den Kanadier war es bereits das vierte Mal in seiner NHL-Karriere, dass er einen Hattrick erzielte - zuletzt war ihm dies vor über sechs Jahren gelungen, damals noch im Trikot der Ottawa Senators.
Einen ebenso entscheidenden Anteil am Kantersieg hatte Goalie Ilja Sorokin. Der russische Schlussmann, der seit Mitte Dezember verletzt ausgefallen war, zeigte eine starke Leistung und entschärfte sämtliche 44 Schüsse der Devils. Mit dem klaren Erfolg stellten die Islanders zudem ihre vereinsinterne Bestmarke für einen Sieg ohne Gegentor ein. Ein identisches Resultat hatte es zuletzt fast genau vor 40 Jahren gegeben, am 9. Januar 1986, als New York die Pittsburgh Penguins ebenfalls ohne Gegentreffer besiegte.
Tampa Bay startete mit hohem Tempo in die Partie gegen den Leader und erspielte sich früh ein Chancenplus. Nach dem ersten Drittel standen 12:7 Schüsse zugunsten der Lightning zu Buche, allerdings fiel lediglich ein Tor und das erst wenige Sekunden vor der ersten Pause. Im Mittelabschnitt gingen die Colorado Avalanche in der 30. Minute erstmals in Führung, doch Tampa fand noch vor Ende des Drittels die passende Antwort und stellte wieder auf Gleichstand.
Im Schlussabschnitt zeigte das Team mit dem Schweizer Verteidiger JJ Moser eine äusserst effiziente Vorstellung und sicherte sich so den Heimsieg und zwei wichtige Punkte. Moser erhielt dabei viel Vertrauen seines Coaches und stand ganze 24:06 Minuten auf dem Eis. Für Moser und sein Team war es bereits der achte Sieg in Folge.
In Edmonton bestimmten die Oilers über weite Strecken das Geschehen, kamen auf 43:26 Torschüsse und feierten einen klaren 6:2-Erfolg. Roman Josi blieb zwar ohne Scorerpunkt, war mit 22:13 Minuten Eiszeit aber dennoch ein wichtiger Bestandteil seines Teams. In der Nacht auf Freitag gastieren die New York Islanders in Tennessee - jenes Team, das im Duell mit den Devils zuletzt die drei Schweizer Akteure regelrecht überrollt hatte.
Die Winnipeg Jets mit Nino Niederreiter erwischten gegen die Vegas Golden Knights einen starken Start. Bereits in der 6. Minute brachte Perfetti die Gastgeber in Führung, ehe Luke Schenn das Polster im Mittelabschnitt mit dem 2:0 weiter ausbaute. Kurz vor der zweiten Pause meldeten sich die Knights jedoch zurück.
Im Schlussdrittel legten die Jets in der 55. Minute erneut vor, doch Riley Smith schlug nur eine Minute später zurück und rettete Vegas in die Verlängerung. Dort nutzten die Golden Knights eine Überzahlsituation eiskalt und erzielten 13 Sekunden vor Ablauf der Overtime den entscheidenden Treffer im Sudden Death. Akira Schmid stand bei Vegas als Ersatzgoalie im Aufgebot.