Drei späte Treffer im Zähringer Derby
Die Fans in der BCF Arena mussten sich lange in Geduld üben, bis sie das erste Tor zu sehen bekamen. Marc Marchon brachte den SC Bern in der 57. Minute in Führung. Nach dem Sieg gegen die ZSC Lions durften sich die Mutzen also Hoffnung auf erneute drei Punkte machen. Der HC Fribourg-Gotteron hatte allerdings eine Antwort bereit. Keine Minute nach dem Führungstreffer war Sandro Schmid mit seinem neunten Saisontor bereits für den Ausgleich besorgt. Am Ende musste der SCB den Heimweg gar ohne Punkte antreten. Attilio Biasca sorgte 26 Sekunden vor Ende des Spiels für den umjubelten Siegestreffer. Damit bleiben die Mutzen auf dem zweitletzten Rang sitzen. Die Saanestädter verteidigen hingegen den dritten Platz.
ZSC Lions verlieren erneut
Der "Zett" bekam es zu Hause mit den SCL Tigers zu tun, musste allerdings ohne Denis Malgin auskommen. Der Start in die Partie gelang trotzdem und Mikko Lehtonen erzielte in der achten Minute den Führungstreffer. Jerome Bachofner antwortete aber nur fünf Zeigerumdrehungen später mit dem Ausgleich. Nach einem torlosen Mitteldrittel brachte Sven Andrighetto die Zürcher wieder in Front. 1:27 Minuten vor Ende der Partie konnte Julian Schmutz aber erneut den Ausgleich erzielen und die Verlängerung musste entscheiden. Dort sorgte Dario Rohrbach für die Entscheidung zu Gunsten der SCL Tigers, die im Strichkampf zwei wichtige Punkte sammeln. Die Lions bleiben hingegen auf Rang acht sitzen.
Grenats bezahlen Sieg gegen den HCD möglicherweise teuer
Der Geneve-Servette HC empfing den HC Davos und konnte bis zur 45. Minute mit 2:0 in Führung gehen. Tim Bozon und Jesse Puljujärvi hatten getroffen. Der HC Davos hatte allerdings noch eine Reaktion bereit und glich in den letzten vier Minuten dank Toren von Lukas Frick und Filip Zadina aus. Jesse Puljujärvi sicherte den Genfern in der Verlängerung den Zusatzpunkt. Beim Team von Ville Peltonen fiel allerdings Vili Saarijärvi aus, nachdem er einen Schuss an die Hand bekommen hatte.
Die weiteren Partien
Der HC Ajoie drehte das Heimspiel gegen den EV Zug nach 0:2-Rückstand und konnte schliesslich mit 3:2 nach Penaltyschiessen gewinnen. Das Penaltyschiessen musste auch in Ambri-Piotta entscheiden. Die Leventiner gewannen es gegen den EHC Biel und setzten sich mit 5:4 n.P. durch.