14. EV Zug - 44,87 %
Ein wenig überraschend belegt der EVZ in dieser Rangliste den letzten Platz. Vor allem, wenn man einen Blick auf die interne Scorerliste wirft und Gregory Hofmann dort als Topscorer sieht, kommt dies unerwartet. Doch bei genauerem Hinsehen wird es klar: Nach Hofmann folgen in der internen Scorerliste gleich fünf Importspieler und diese haben alle enorme Goalscorerqualität. Vor allem mit der konsequenten Nachwuchsförderung könnten die Zentralschweizer jedoch in den kommenden Jahren mehrere Schweizer Leistungsträger entwickeln.
13. HC Ajoie - 47,37%
Bei den Jurassiern ist der 13. Platz in dieser Liste eher keine Überraschung. Zum einen haben sie mit nur 58 Treffern bisher die wenigsten Tore der Liga erzielt, zum anderen verfügt das Team von Greg Ireland über ganze acht Importspieler, eine Kombination, die diese Zahl definitiv erklärt. Auch wenn nicht alle Importspieler im Jura aufblühen, steuern sie trotzdem 30 Tore bei. Da kann selbst Killian Mottet mit seinen sechs Treffern diese Statistik aus Schweizer Sicht nur bedingt aufhübschen.
12. Lausanne HC - 47,42 %
Auch wenn Theo Rochette mit seinen starken 16 Toren bereits für einige Schweizer Treffer im Team der Waadtländer sorgt, bleibt der Anteil der Importspieler am Torerfolg weiterhin sehr hoch. Zwar gibt es mit Damien Riat einen weiteren Schweizer, der regelmässig trifft, doch mehrheitlich sind es die Imports im Kader des LHC, welche für die Treffer verantwortlich sind. Überraschen tut das kaum: Mit Namen wie Austin Czarnik oder Erik Brännström ist offensive Qualität garantiert und genau das zeigt sich auch in dieser Rangliste.
11. HC Davos - 51,3 %
Ebenfalls ein wenig überraschend findet sich der HCD in dieser Rangliste im hinteren Bereich wieder. Die Bündner sind in der Nationalmannschaft stark vertreten und verfügen über einige der besten Schweizer Spieler. Auch die Scorerliste präsentiert sich aus Schweizer Sicht eigentlich sehr ansprechend: Enzo Corvi auf Platz 2, Lukas Frick auf Rang 4 und Valentin Nussbaumer auf Position 6. Sieht man jedoch genauer hin, fällt auf, dass bei diesen drei Spielern vor allem die Assists für ihre Punktzahl verantwortlich sind.
Und wenn man mit Matej Stransky und Filip Zadina zwei absolute Torjäger im Team hat, ist klar, woher die Mehrheit der Treffer stammt. Die beiden Tschechen haben zusammen bereits 32 Tore erzielt, zum Vergleich: Die gesamte Torausbeute der Importspieler beim HCD liegt bei 56.
10. EHC Biel-Bienne - 51,76 %
Die Nachwuchsförderung der Bieler ist zwar 1A, doch auch in dieser Saison sind es erneut vor allem die Importspieler, welche für den Grossteil der Treffer verantwortlich sind. Besonders Lias Andersson und Toni Rajala stellen die Schweizer Offensivkräfte im Team deutlich in den Schatten. Einer, der die Statistik aus Schweizer Sicht ein wenig aufbessert, ist Fabio Hofer. Eigentlich Österreicher, aber mit Schweizer Lizenz spielend, erzielte er bereits 11 Tore und lässt die Bilanz beim EHCB dadurch besser erscheinen. Zusammen mit Johnny Kneubuehler, der ebenfalls sieben Treffer beigesteuert hat, trägt Hofer am meisten zum Schweizer Toranteil der Seeländer bei.
9. SCL Tigers - 51,76 %
Trotz den vielen Treffern von Dario Rohrbach, Julian Schmutz und Jerome Bachofner liegen die Tigers in dieser Rangliste ebenfalls im hinteren Bereich. Der Hauptgrund dafür: der Topscorer der Emmentaler. André Petersson stellt mit seinen starken 15 Toren die Schweizer Leistungsträger klar in den Schatten. Dazu kommen auch die zahlreichen Treffer von Hannes Björninen und Harri Pesonen.
Dennoch kann man in Langnau stolz auf die Schweizer Spieler sein. Einige von ihnen haben in den letzten Jahren einen enormen Entwicklungsschritt gemacht, sei es Bachofner in dieser Saison oder Rohrbach bereits in der vergangenen Spielzeit.
8. Geneve-Servette HC - 52,63 %
Bei den Genfern hätten wohl viele erwartet, dass sie in dieser Rangliste deutlich weiter hinten auftauchen. Schliesslich ist die Offensive des GSHC mit zahlreichen Importspielern gespickt, die allesamt enorme Torgefahr mitbringen. Doch auch die Schweizer Akteure sorgen in Genf immer wieder für Treffer. Zwar gibt es, abgesehen von Simon Le Coultre, keinen, der besonders heraussticht, dennoch verfügt der GSHC über mehrere Schweizer Spieler, die regelmässig zum Torerfolg beitragen und so den Anteil in dieser Wertung spürbar anheben.
7. HC Fribourg-Gotteron - 54,26 %
Die Drachen verfügen zwar über viele starke Schweizer Spieler im Kader, landen in dieser Rangliste aber dennoch im Mittelfeld. Das liegt vor allem daran, dass die Importspieler konstant abliefern, allen voran Jacob de la Rose, der mit seinen 12 Toren einen bedeutenden Anteil am Offensivoutput hat. Dass die Mehrheit der Treffer trotzdem von Schweizer Seite kommt, ist insbesondere Sandro Schmid und Christoph Bertschy zu verdanken. Schmid ist zweitbester Scorer im HCFG-Kader und hat bereits neun Tore erzielt, Bertschy auch bereits acht. Auch der junge Neuzugang Attilio Biasca trägt mit seinen sieben Treffern wesentlich zum Schweizer Toranteil bei.
Mit den vielversprechenden Verpflichtungen junger Schweizer Spieler für die kommende Saison dürfte diese Statistik in Zukunft sogar noch erfreulicher ausfallen.
6. SC Bern - 56,06 %
Dass sich der SCB in der oberen Hälfte dieser Statistik befindet, mag auf den ersten Blick überraschend wirken, eine Erklärung findet sich jedoch schnell. Benjamin Baumgartner, eigentlich Österreicher, spielt mit Schweizer Lizenz und erzielte bisher acht Tore, wodurch die Statistik deutlich verbessert wird. Zudem gelingt es bei den Mutzen immer wieder einzelnen Schweizer Spielern, Treffer beizusteuern. Da der SCB bisher insgesamt nur 69 Tore erzielt hat, erklärt dies, warum Bern in dieser Rangliste auf Platz sechs liegt.
5. SC Rapperswil-Jona Lakers - 57,47 %
Denkt man bei den Lakers an Torerfolge, fällt sofort der Name Malte Strömwall ein. Beim Team aus Rapperswil sind die Tore jedoch ziemlich verteilt, weshalb auch viele Schweizer Spieler bereits einige Treffer für die Rosenstädter erzielen konnten. Den entscheidenden Unterschied in dieser Statistik macht jedoch Dominic Lammer. Der 33-Jährige sammelte bisher 13 Scorerpunkte, was in der internen Rangliste Platz acht bedeutet, doch davon waren ganze elf Treffer. Hinter Strömwall ist er damit der zweitbeste Goalgetter im Kader der Lakers.
4. EHC Kloten - 58,06 %
Dass Kloten einen hohen Schweizer Anteil an den Toren hat, liegt vor allem an Dario Meyer. Von seinen 14 Scorerpunkten waren ganze zehn Tore, womit er der beste Torschütze im Team ist. Das passt ins Bild der Klotener, denn die Flughafenstädter haben mit nur 62 Treffern die zweitschwächste Offensive der Liga. Da auch Axel Simic bereits fünf Tore erzielt hat, fällt diese Bilanz für den EHCK im Vergleich zu anderen Teams deutlich besser aus.
3. HC Ambri-Piotta - 58,11 %
Dass Ambri in dieser Rangliste so weit oben steht, liegt vor allem daran, dass Dominic Zwerger über eine Schweizer Lizenz verfügt. Ohne ihn würden die Leventiner nur selten einen Torerfolg eines Schweizers feiern. Zusammen mit Topscorer Michael Joly ist Zwerger der beste Torschütze bei den Biancoblu. Weitere Spieler mit Schweizer Lizenz, wie Miles Müller und Manix Landry, tragen zusätzlich dazu bei, dass die Statistik für den HCAP besonders positiv ausfällt.
2. HC Lugano - 60,24%
Beim HC Lugano gibt es überraschend viele Schweizer Spieler, die bisher Tore erzielen konnten. Neben den etablierten Goalgettern wie Calvin Thürkauf und Luca Fazzini, die zusammen auf 17 Treffer kommen, sticht auch ein junges Gesicht hervor, das in dieser Saison seinen Durchbruch feiert. Lorenzo Canonica spielt auffällig stark und macht enorme Fortschritte. Mit 22 Jahren stehen bei ihm in der bisherigen Saison bereits acht Tore auf dem Konto, was ihm sogar die Nachnominierung für die Swiss Ice Hockey Games in der Nationalmannschaft eingebracht hat.
1. ZSC Lions - 61,73 %
Natürlich führen die ZSC Lions diese Rangliste an. Ein grosser Teil dieser Bilanz ist dem Duo Denis Malgin und Sven Andrighetto zu verdanken, die zusammen bisher 15 Tore erzielten und das trotz einiger verpasster Spiele. Hinzu kommt Willy Riedi, der in dieser Saison stark aufspielt und bereits siebenmal jubeln konnte. Dass die Importspieler beim ZSC bislang nicht durchgehend überzeugen konnten, ist ein weiterer Grund für den hohen Schweizer Anteil an Toren im Kader der Zürcher.