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In der Jahrestabelle sucht man den ZSC im Kampf um den Spitzenplatz vergebens

kicker

Dieser hypothetischen Frage sind wir nachgegangen und haben die Jahrestabelle der National League 2025 erstellt. Da nicht alle Teams auf dieselbe Anzahl Spiele gekommen sind, wurden die durchschnittlichen Punkte pro Partie (P/GP) als entscheidender Faktor genommen.

14. HC Ajoie: 0.857 Punkte pro Spiel

Seit dem Aufstieg 2021 kämpfen die Jurassier um den Anschluss in der National League. Über Teile der Regular Season gelingt dieser auch, allerdings nicht über die ganze Spielzeit und das ist auch in der Jahrestabelle sichtbar: 48 Punkte in 56 Partien sind klar der schlechteste Wert der Liga. Auch mit 110 erzielten Treffern und 194 kassierten Gegentoren kann das Team aus Pruntrut nicht mit der Konkurrenz mithalten.

13. EHC Kloten: 1.189 Punkte pro Spiel

In der aktuellen Saison liegen die Flughafenstädter zur Weihnachtspause knapp über dem Strich und würden sich für die Play-Ins qualifizieren. Die Phase zwischen Januar und März dieses Jahres lief dem EHCK allerdings nicht nach Wunsch, weshalb er in der Jahrestabelle den 13. Rang belegt. Insgesamt kamen die Klotener in 53 Partien auf 63 Punkte. Die Tordifferenz ist mit -35 ebenfalls die zweitschlechteste.

12. EHC Biel-Bienne: 1.273 Punkte pro Spiel

Kommen wir zum Team, das im Jahr 2025 am meisten Siege ausserhalb der regulären Spielzeit holte. Die Seeländer mussten insgesamt 15-mal in die Verlängerung und neunmal ins Penaltyschiessen. Daraus resultierten zehn Zusatzpunkte für das Team von Martin Filander (vier in der Verlängerung, sechs im Penaltyschiessen). Der EHC Biel kommt in 55 Partien auf 70 Punkte, erzielte 159 Treffer (sechstbester Wert der Liga) und kassierte 176 Gegentore (drittschlechtester Wert der Liga).

11. HC Ambri-Piotta: 1.296 Punkte pro Spiel

Die Leventiner sammelten im ganzen Jahr 2025 exakt gleich viele Punkte wie der EHC Biel. Sie haben aber eine Partie weniger absolviert, weshalb sie einen leicht besseren Punktedurchschnitt aufweisen. Es war aufgrund der Situation um Luca Cereda, Paulo Duca und Filippo Lombardi kein einfaches Jahr für den HCAP, was in den Vertragsverhandlungen mit Dominic Zwerger sicherlich nicht geholfen hatte. Der Leader wird ab der kommenden Saison das Trikot des EHC Biel tragen. In der Jahrestabelle verpassen die Biancoblù den Sprung in die Play-Ins um einen Platz. Sie haben 142 Tore erzielt und 168 kassiert, was beides den elften Platz der Liga bedeutet.

10. SCL Tigers: 1.345 Punkte pro Spiel

Auf ein gutes Jahr zurückblicken, können die Langnauer um Trainer Thierry Paterlini. Das Team weiss mit defensiver Stärke zu überzeugen und schlägt in der Offensive zu, wenn sich die Möglichkeiten ergeben. Der Unterschied im Punkteschnitt vor und nach den Abgängen von Stephane Charlin, Vili Saarijärvi und Aleksi Saarela ist mit 1.429 P/GP gegenüber 1.294 P/GP verhältnismässig klein. Hinzu kommt, dass die Tigers ab September teilweise stark von der Verletzungshexe betroffen gewesen sind. Insgesamt holten die Emmentaler 2025 in 55 Partien 74 Punkte und weisen eine Tordifferenz von +1 auf.

9. SC Bern: 1.370 Punkte pro Spiel

Die Mutzen weisen 2025 genau dieselbe Anzahl Punkte auf wie der Rivale aus dem Emmental. Der SCB hat allerdings eine Partie weniger absolviert. Dennoch wird man in der Bundesstadt mit dem Gezeigten des Teams keinesfalls zufrieden sein. Das zeigt auch, dass Trainer Jussi Tapola schon früh in der Saison seinen Platz räumen musste. Insgesamt haben die Berner nur gerade 137 Tore erzielt, was der drittschlechteste Wert der National League bedeutet. Das ist kaum im Sinne der Verantwortlichen des Clubs. Defensiv zeigten die Mutzen allerdings die Zähne und kassierten nur 142 Gegentreffer (der sechstbeste Wert der Liga).

8. Geneve-Servette HC: 1.517 Punkte pro Spiel

Einen ersten grösseren Cut gibt es zwischen Platz acht und neun in der Jahrestabelle. Die Grenats sammelten in 58 Partien (vier Spielen mehr als der SC Bern) 88 Punkte und damit 14 Zähler mehr als der SCB auf Platz neun. Nach einer schwachen Saison 2024/25 mit Rang zwölf in der Regular Season konnte sich der GSHC deutlich steigern und steht nun mitten im Kampf um einen direkten Playoff-Platz. Über das ganze Jahr haben die Genfer 167 Tore erzielt, was dem drittbestem Wert der Liga entspricht. Defensiv gab es aber auch komplette Aussetzer, wie die 0:11-Niederlage im Derby gegen den Lausanne HC. So kommen die Grenats auf 181 Gegentore, der zweitschlechteste Wert der Liga.

7. ZSC Lions: 1.526 Punkte pro Spiel

Marco Bayer übernahm zu Beginn dieses Jahres an der Bande der ZSC Lions und führte das Team zum Triumph in der Champions Hockey League und zum Meistertitel in der National League. In der Saison 2025/26 liegen die Zürcher in der Tabelle "nur" auf dem achten Zwischenrang und entsprechend gab es vonseiten der Fans schon mehrfache Kritik am Coach. Die direkte Playoff-Qualifikation ist allerdings noch in Reichweite. Dennoch würde man bei einem Kader, wie ihn die Lions besitzen, einen Punkteschnitt in der Region von 1.8 oder höher erwarten. 2025 kamen die Zürcher in 57 Regular-Season-Spielen auf 87 Punkte und eine Tordifferenz von +19.

6. HC Lugano: 1.564 Punkte pro Spiel

Nach mehreren schwachen Saisons in Folge hat sich der HC Lugano gefangen und spielt wieder im Konzert der grossen Teams aus der National League mit. Das Team von Tomas Mitell ist in der aktuellen Saison mitten in den Kampf um die direkte Playoff-Qualifikation verwickelt und die Wechsel auf der Sportchef- und Trainerposition sind im Vergleich zum Frühjahr (1.286 P/G) und ab September (1.735 P/GP) klar ersichtlich. Insgesamt kommt Lugano im Jahr 2025 auf 86 Punkte in 55 Partien.

5. SC Rapperswil-Jona Lakers: 1.611 Punkte pro Spiel

Das Überraschungsteam des Jahres ist zweifelsohne am Obersee zu Hause. Mit einem Schnitt von über 1.6 Punkten pro Spiel stehen die SCRJ Lakers auf dem fünften Rang und sind damit sogar noch einen Platz besser klassiert als in der Tabelle der aktuellen Saison. Wer nun eins und eins zusammenzählt, realisiert: Die Lakers waren im Frühjahr sogar noch ein bisschen besser unterwegs als in der aktuellen Spielzeit. Bei den St.Gallern wird also derzeit unter Johan Lundskog sehr viel richtig gemacht. Insgesamt kommen die Lakers im Jahr 2025 auf 87 Punkte in 54 Spielen.

4. EV Zug: 1.741 Punkte pro Spiel

Die Zentralschweizer stehen in der Jahrestabelle etwas alleine da. Sowohl gegen oben als auch gegen unten sind es sieben Punkte Unterschied. Der EVZ kam im Jahr 2025 auf 94 Zähler in 54 Partien, erzielte 166 Treffer und kassierte 143 Gegentore. Die Zahl der Gegentore sind auch der grosse Unterschied im Vergleich zu den drei Topteams im Jahr 2025.

3. Lausanne HC: 1.836 Punkte pro Spiel

Im Vergleich zum EV Zug hat der Lausanne HC 16 Gegentore weniger kassiert und das bei ebenfalls 166 erzielten Treffern. Während der EHC Biel am häufigsten den Zusatzpunkt geholt hat, weisen die Waadtländer die beste Bilanz nach Verlängerung/Penaltyschiessen auf. Elfmal musste das Team von Geoff Ward nach der regulären Spielzeit noch weiterspielen und in neun Fällen holte es sich den Zusatzpunkt! Siebenmal in der Verlängerung und zweimal im Penaltyschiessen. Insgesamt kommt der LHC in 55 Spielen auf 101 Punkte.

2. HC Fribourg-Gotteron: 1.929 Punkte pro Spiel

Am meisten Punkte haben im Jahr 2025 die Saanestädter gesammelt. 108 Zähler liess sich der HCFG in 56 Partien gutschreiben. Weil allerdings die Punkte pro Spiel als entscheidender Faktor gewählt wurden, verpasst Gotteron den Spitzenplatz nur knapp. Mit 127 Gegentreffern teilen sich die Drachen den besten Defensivwert der Liga mit dem Lausanne HC und haben dazu noch ein Spiel mehr als die Waadtländer absolviert. Zwölf Niederlagen nach regulärer Spielzeit ist ebenfalls der Bestwert im Jahr 2025.

1. HC Davos: 1.944 Punkte pro Spiel

Den ersten Platz in der Jahrestabelle 2025 sichert sich der Rekordmeister aus Davos. 105 Punkte in 54 Partien reichen knapp zum Sieg vor dem HC Fribourg-Gotteron. Die Bündner sicherten sich über das ganze Jahr hinweg am meisten Siege in der regulären Spielzeit: Gleich 29-mal stand der HCD am Ende mit drei Punkten da. Zudem hat Davos mit 178 Toren für am meisten Spektakel in der Offensive gesorgt. Der Wunsch für das Jahr 2026 dürfte in Davos klar sein: Möglichst so weiterfahren! Einen kleinen Punkt gibt es allerdings zu verbessern: Endete ein Spiel nicht nach 60 Minuten, holte der HCD "nur" in 50 Prozent der Fälle den Zusatzpunkt.