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Blockbuster-Deal in Edmonton: Jarry ersetzt Skinner

kicker

Für den 30-jährigen Jarry und AHL-Stürmer Samuel Poulin gaben die Oilers ihren bisherigen Nummer-eins-Torhüter Stuart Skinner, ein Draftrecht der 2. Runde 2029 sowie Verteidiger Brett Kulak an Pittsburgh ab.

In der laufenden Saison führte Jarry die überraschend starken Penguins in seinen 14 Einsätzen zu neun Siegen, bei nur drei Niederlagen und einer weiteren Niederlage nach Overtime und kam bei 2,66 Gegentoren pro Spiel auf eine Fangquote von knapp 91 Prozent. In den vergangenen Jahren war Jarrys Karriere allerdings von Verletzungsproblemen und auch einer gewissen Inkonstanz gekennzeichnet.

Jarry kehrt an alte Wirkungsstätte zurück

Jarry stammt aus Surrey, einem Vorort von Vancouver nahe der Pazifikküste. Mit Edmonton bestens vertraut ist der Torhüter aber vor allem seit seiner Juniorenzeit, als er zwischen 2011 und 2015 vier Jahre im Trikot der Edmonton Oil Kings aus der kanadischen Juniorenliga vor Ort verbrachte.

Mit dem 27-jährigen Skinner gab Stan Bowman, der General Manager der Oilers, einen Lokalmatadoren aus Edmonton an die Penguins ab, der sich in seiner Heimatstadt zwar in den vergangen Jahren nie dauerhaft das volle Vertrauen einer echten Nummer eins eines Titelkandidaten erspielte, mit dem Team um die Superstars Connor McDavid und Draisaitl aber dennoch 2024 und 2025 jeweils im Stanley-Cup-Finale stand.

Auch Stastney kommt - Ersatz für Kulak

In einem weiteren Transfer holten die Oilers am Freitag Verteidiger Spencer Stastney von den Nashville Predators für ein Draftrecht der 3. Runde 2027. Der 25-jährige US-Amerikaner spielte sich in Tennessee bislang noch nicht vollends in der NHL fest.

Stastney wird von Oilers-Seite aber zugetraut, in die Rolle von Kulak (Jahresgehalt 2,75 Mio. Dollar) zu schlüpfen, dessen Abgang gerade aus finanziellen Gründen nötig geworden war: Denn während Skinner, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, bislang nur 2,6 Millionen Dollar pro Saison verdient, erhält Jarry noch bis 2028 jeweils 5,35 Millionen Dollar per annum. Stastney wiederum kassiert vergleichsweise preiswerte 825.000 Dollar im Jahr - und machte somit möglich, dass Edmonton unter dem Salary Cap bleibt.