Nach eher ruhigem Beginn wird es in der zondacrypto-Arena in Davos erstmals laut. Sparta Prag erzielt vermeintlich den ersten Treffer der Partie, zuvor wird aber eine Strafe gegen die Tschechen angezeigt. Pavel Kousal hielt seinen Gegenspieler beim Aufbau regelwidrig zurück, weswegen es auch gleich zum ersten Powerplay für den Helsinki IFK kommt.
Genutzt werden kann dies nicht, in der siebten Minute muss dann gar ein Finne auf die Strafbank. Prag zeigt den Finnen, wie Powerplay gespielt wird. Wenige Sekunden vor Ablauf der Strafe kommt Filip Chlapik zum Abschluss. Sein Schuss kann vom finnischen Torhüter noch pariert werden, gegen den Nachschuss von Krystof Hrabik ist dieser dann aber chancenlos.
Anschliessend geht lange nur wenig, vereinzelte Schüsse werden pariert und es gibt immer wieder Strafen. In der 29. Minute kommt es dann aber zum nächsten Tor. Jakub Krejcik spielt von hinter dem eigenen Tor einen Traumpass auf Martin Dzierkals, der sich alleine aufs gegnerische Tor zulaufend nicht zweimal bitten lässt und die tschechische Führung erhöht.
Erst gegen Ende des zweiten Drittels werden die Finnen gefährlicher und belohnen sich in der 38. Minute durch Daniel Mäkiaho. Der Finne kann bei einem Konter alleine aufs Tor zulaufen und verwandelt mit der Rückhand. Die finnische Hoffnung wird aber bereits 48 Sekunden später begraben, denn Aaron Irving stellt den Zwei-Tore-Vorsprung für Prag gleich wieder her.
Im letzten Drittel hat man nie wirklich das Gefühl, Helsinki könnte den Pragern noch irgendwie gefährlich werden, auch dann nicht, als der Goalie durch einen sechsten Feldspieler ersetzt wird. Prag kann kontern, Eric Schneller verhindert mit einem Stockschlag erstmal Schlimmeres. Im folgenden Powerplay trifft Pavel Kousal dann doch noch zum 4:1.