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Vor allem in Bern und Rappi sitzen die "siebten Imports" auf dem Schleudersitz

kicker

Alexander Yakovenko - SC Bern

Alexander Yakovenko ist gleich der erste Kandidat in dieser Liste. Der russisch-kasachische Verteidiger bekam für diese Saison eine neue Chance beim SCB, nachdem man in Biel seinen Vertrag nicht mehr verlängern wollte. Seine Leistungen bisher sind zwar nicht unglaublich schlecht, aber wirklich überzeugen konnte er bisher auch nicht. Vor allem, weil der SC Bern ja eine ziemliche Erneuerung des Kaders für die kommende Saison plant, könnte es durchaus sein, dass der Vertrag des 27-Jährigen nicht verlängert wird.

Niklas Friman - HC Ajoie

Der HC Ajoie hat zwar nicht die finanziellen Mittel wie so manch ein anderer National-League-Club, aber dennoch haben die Jurassier ganze acht Importspieler unter Vertrag. Einige von ihnen sind fest gesetzt und müssen sich aufgrund des Vertrages und der aktuellen Leistungen definitiv keine Sorgen über ihre Zukunft machen, Niklas Friman hingegen schon. Der Finne wurde für diese Saison nach Ajoie geholt und war zuletzt öfters überzählig. Sein Vertrag läuft nur für diese Saison und auch seine Leistung scheint nicht wirklich zu stimmen: 18 Spiele, ein Scorerpunkt und eine +/- Bilanz von minus zehn.

Lawrence Pilut - SC Rapperswil-Jona Lakers

Lawrence Pilut ist definitiv ein klasse Spieler und müsste sich spielerisch sicher keine Sorgen machen. Das Problem bei ihm ist allerdings seine Verletzung. Der Schwede kam, nachdem er eine ganze Saison bei Lausanne keine Partie bestritten hat, diese Saison zu den Lakers. Der 29-Jährige machte in den ersten Spielen auch bereits auf sich aufmerksam, doch nach nur vier Spielen kam die Verletzung und diese ist hartnäckig: eine Schulterverletzung, die ihn gleich für vier Monate aus dem Verkehr zieht. Erst gegen Ende der Saison wird er zurückkehren und viele Möglichkeiten, sich zu beweisen, wird er nicht mehr haben. Dennoch könnte es gut möglich sein, dass die Lakers seinen Vertrag verlängern, denn wenn Pilut gesund ist, gehört er definitiv zu den Besten im Team.

Michal Cajkovsky - HC Ambri-Piotta

Michal Cajkovsky ist sehr neu in der National League. Der Slowake hat erst vier Spiele für den HC Ambri-Piotta bestritten. Dennoch kann man sagen, richtig überzeugt hat er bis jetzt nicht wirklich. In den bisherigen Spielen gelang ihm noch kein Scorerpunkt und er hat eine +/- Bilanz von -7. Der Slowake hat zwar noch bis Saisonende Zeit, aber wenn man sich die anderen sechs Importspieler des HCAP anschaut, ist die Konkurrenz gross - und mit seinen 33 Jahren gibt es jüngere Spieler im Kader. Dennoch kann man sagen, Cajkovsky hat noch genügend Zeit, um sich zu beweisen, da er auch noch nicht lange in der Schweiz ist.

Kyle Rau - HC Fribourg - Gotteron

Ebenfalls noch nicht lange in der Schweiz, aber mit deutlich weniger Zeit, um sich zu beweisen, hat Kyle Rau. Rau wurde erst kürzlich in die Schweiz geholt und seine Aufgabe sich hier zu behaupten wird sehr schwer. Der Amerikaner spielte bisher in dieser Saison in der KHL für die Kunlun Red Star, wo er in 20 Partien elf Scorerpunkte sammelte. Das Niveau hier wird jedoch schwieriger sein für den 33-Jährigen. Sportchef Gerd Zenhäusern hat Rau als Ersatz für den verletzten Lucas Wallmark verpflichtet, daher hat der Amerikaner nur einen Vertrag für diesen Dezember.

Philippe Maillet - SC Rapperswil-Jona Lakers

Ebenfalls als Reaktion auf Verletzungen wurde Philippe Maillet verpflichtet. Der Kanadier war vergangene Saison noch beim HCAP auf dem Eis und kam dort ziemlich in Fahrt. 40 Scorerpunkte sammelte er bei den Leventinern. Jedoch ergab sich kein neuer Vertrag, weswegen der 33-Jährige diese Saison für keinen Club spielte, bis ihn die Lakers in die Schweiz holten. Der Vertrag von Maillet läuft vorerst nur diese Saison, doch der Mann hat definitiv Potenzial, sich hier eine Zukunft zu sichern. Im ersten Spiel zeigte er sich schon mal stark, denn bei beiden Toren stand er für die Rosenstädter auf dem Eis und versenkte einen Penalty im Shootout.

Viktor Lööv - EHC Biel-Bienne

Bei Viktor Lööv ist die Situation derzeit sehr verzwickt. Seit mehr als einem Jahr ist der Schwede schon verletzt und aktuell gibt es auch keine Anzeichen auf eine Rückkehr aufs Eis. Das letzte Update von Sportchef Martin Steinegger im August zu Viktor Lööv lautete: "Er kann derzeit nicht trainieren und konzentriert sich darauf, seinen Alltag zu bewältigen." In den vergangenen Spielzeiten beim EHCB zeigte er starke Leistungen und das Team war zufrieden mit ihm. Doch da sein Vertrag ausläuft und er immer noch keinen Einsatz seit über einem Jahr aufgrund seiner Verletzung hatte, ist seine Zukunft sehr unsicher. Zwar wäre nun ein Importplatz freigeworden, weil Oskari Laaksonen den Verein verlassen hatte, doch ein Einsatz ist bisher nicht in Sicht.