Die Minnesota Wild setzten sich bei den Anaheim Ducks mit 5:2 klar durch, auch Nico Sturm durfte jubeln. Der Nationalspieler erzielte fünf Minuten vor dem Ende das 5:1 für sein Team. Es war sein drittes Saisontor, der Augsburger bringt es nun auf sieben Scorerkonto bei 20 Einsätzen.
Mann des Abends war aber ein anderer: Quinn Hughes. Der Offensivverteidiger steuerte vier Assists im Honda Center bei und war damit der erfolgreichste Scorer der Wild. Der Neuzugang, der erst Mitte Dezember zu den Wild stieß und bereits elf Scorerpunkte in zehn Partien sammelte (1 Tor, 10 Assists), hatte sich für die Partie vorgenommen, "die richtige Balance" zu finden - das ist ihm gelungen.
Minnesota festigte mit dem Erfolg und nun 57 Punkten Platz 3 in der Western Conference und hat nun einen Los-Angeles-Doppelpack vor sich. Am 4. und am 6. Januar geht es in Kalifornien um Punkte, dem Team, das mit 16 Zählern hinter Minnesota im Westen unter dem Strich für die Playoff-Zone steht.
Winter Classic im Zeichen von Zibanejad
Indes setzten sich die New York Rangers im traditionellen Winter Classic vor rund 36.000 Fans im Baseball-Stadion der Miami Marlins unter freiem Himmel mit 5:1 bei den Florida Panthers durch - bei knapp 17 Grad. Auch da stand ein Akteur im Blickpunkt: Mika Zibanejad. Der Schwede lieferte historisch ab. Das 1:0, 3:0 und 5:1 erzielte er selbst, das 2:0 und 4:1 durch Artemi Panarin legte der 32-Jährige auf: fünf Scorerpunkte also für Zibanejad, der mit seinen drei Toren für den ersten Hattrick der Outdoor-Serie sorgte und fünf Scorerpunkte hatte auch noch kein Spieler beim Winter Classic geschafft.
Kraken bleiben in der Erfolgsspur
Die Seattle Kraken bleiben in der Erfolgsspur. Das 4:3 nach Penaltyschießen bei den Vancouver Canucks war der sechste Erfolg aus den letzten sieben Spielen. Zwar verspielten die Kraken zunächst ein 3:1, holten sich aber dennoch die zwei Punkte. Nationaltorhüter Philipp Grubauer kam für Seattle nicht zum Einsatz.